Niels-Due-Jensen Stiftung mit neuem Projekt in Indien

04.07.2013

Der Zusammenhang zwischen Armut und Mangel an Bildung ist eindeutig: Wer keinen Zugang zu Schulen hat, der bleibt in aller Regel arm.

Niels-Due-Jensen Stiftung mit neuem Projekt in Indien

Niels-Due-Jensen Stiftung spendet Wohnheim Bebejia (Foto: Grundfos)

Ziel der gemeinnützigen Niels-Due-Jensen Stiftung ist deshalb die Förderung von Projekten, die es Menschen ermöglichen, sich durch Schul- und Ausbildung selbst zu versorgen. Die Stiftung (Namensgeber ist der Group Chairman der Grundfos-Gruppe) wurde im September 2010 von den beiden deutschen Grundfos-Gesellschaften anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums gegründet.

Als erstes größeres Projekt finanzierte die Stiftung provisorische Klassenräume für die vom Erdbeben im Januar 2010 zerstörten Schulgebäude der Don Bosco Mission in La Saline, Port-au-Prince / Haiti. In diesem Jahr konnte durch eine weitere beträchtliche Spende von über 42.000,- € für dem Bau von Wohnheimen für Mädchen in Nordostindien ein weiteres bedeutendes Projekt realisiert werden.

Um vor allem Mädchen aus den ländlichen Regionen Assams den Schulbesuch zu ermöglichen und ihnen somit eine berufliche Perspektive aufzuzeigen, wurden vom Don Bosco Mondo e.V. mit Hilfe der Nils-Due-Jensen Stiftung und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an drei entlegenen Standorten Wohnheime für Schülerinnen an den entsprechenden Schulen errichtet. Durch die Errichtung der Wohnheime ist es den Mädchen ganzjährig auch während des Monsuns möglich, regelmäßig die Schule zu besuchen. Mit dem Bau der drei Wohnheime für jeweils 80 Schülerinnen in Tillipara, Goreshwar und Bebejia wurde 2011 begonnen. Mittlerweile sind alle Wohnheime fertiggestellt und bieten den Mädchen die Chance, durch Bildung der Armut zu entfliehen.

Trauer um Ralf Brechmann

Ralf Brechmann, der als Gründungsmitglied und Vorsitzender der Niels-Due-Jensen Stiftung auch dieses Projekt engagiert vorangetrieben hat, ist am 12. Juni plötzlich und unerwartet im Alter von nur 48 Jahren verstorben. Die Stiftung verliert mit Ralf Brechmann eine Persönlichkeit, die sich mit großer innerer Überzeugung für die sozialen Zielsetzungen der Stiftung eingesetzt hat. Bildung und soziales Engagement lagen ihm am Herzen, weit über seine berufliche Tätigkeit hinaus. Die Stiftung wird seinen Namen mit großem Respekt in Erinnerung behalten.

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