Übernahme von Border Pumpworks bringt De.mem sichere Umsätze und neue Kunden

07.06.2024
De.mem, der internationale Anbieter von dezentralen Wasseraufbereitungssystemen und Membrantechnologie, lässt auch weiterhin keine Gelegenheit aus, um sein Wachstum voranzutreiben. Mit Übernahmen kennt sich das Unternehmen mit Hauptsitz in Australien und Niederlassungen in Singapur sowie in Velbert, Deutschland, mittlerweile aus.
Übernahme von Border Pumpworks bringt De.mem sichere Umsätze und neue Kunden

Der internationale Anbieter von dezentralen Wasseraufbereitungssystemen und Membrantechnologie, De.mem, lässt keine Gelegenheit aus, um sein Wachstum voranzutreiben. (Bildquelle: De.mem Limited)

Das zeigt eine Reihe von Firmenzukäufen, die das noch junge Unternehmen vollzogen hat. Mit der Akquisition von Border Pumpworks geht es nun weiter kontinuierlich voran. Der australische Pumpenlieferant bedient ein breites Spektrum an Kunden und ist daher für De.mem besonders interessant.

Border Pumpworks wurde 1992 am heutigen Firmensitz rund 300 Kilometer nordöstlich von Melbourne gegründet und ist seit mehr als drei Jahrzehnten in der Region tätig. Das etablierte Unternehmen entwirft, liefert, installiert und wartet Filtrations- und Pumpensysteme. Die Haupteinnahmen erzielte Border Pumpworks bisher aus langjährigen Service- und Wartungsarbeiten sowie aus dem Verkauf von Pumpen, Filtern und Verbrauchsmaterialien. „Das passt hervorragend zu uns und sorgt für weitere stabile und wiederkehrende Umsätze“, erklärt De.mem Firmenchef Andreas Kröll.

Auch die attraktive Bewertung lieferte ein starkes Argument, so dass De.mem zügig zugriff. So zahlt De.mem 400.000 AUD für den Zukauf und benötigt dafür keine Fremdmittel. Bewertet ist Border Pumpworks mit gerade Mal 40 Prozent ihres Umsatzes und kostet damit nur vier Mal so viel wie ihr normalisiertes EBITDA. „Bewertung und Portfolio von Border Pumpworks halten wir für äußerst attraktiv, umso mehr freuen wir uns über den erfolgreichen Abschluss“, erklärt Andreas Kröll.

Übernahme bringt zahlreiche positive Effekte
Hinzu kommt, dass die Übernahme einen deutlichen Beitrag zum Erreichen des EBITDA und des Break-Even beim operativen Cashflow leisten wird. De.mem rechnet mit etwa zusätzlichen 100.000 AUD an normalisiertem jährlichen EBITDA für das Unternehmen und ca. 1,1 Millionen AUD an jährlichen Einnahmen. “Die entstehenden Synergien sind hierbei noch gar nicht einberechnet“, bestätigt Andreas Kröll.

Die betrieblichen Synergien sollen vor allem mit der Unternehmenstochter De.mem-Stevco mit Sitz in Melbourne im Bundestaat Victoria entstehen, die das Unternehmen 2022 integriert hatte. Kröll geht aufgrund der Voraussetzungen von einem nahtlosen Integrationsprozess aus und einer erheblichen Steigerung der Kosteneffizienz. Mit dem Zukauf verstärkt De.mem ebenfalls seine Präsenz vor Ort in den für De.mem wichtigen Regionen Victoria und New South Wales. Mit der Übernahme setzt das Unternehmen auch seine geografische Diversifizierung fort.

Mehr Cross-Selling durch neue Kunden
Ein weiterer strategischer Grund ist der gut etablierte Kundenstamm von Border Pumpworks. „Die Vorteile liegen nicht allein in den hohen wiederkehrenden Umsätzen und den Umsatz- und Kostensynergien“, so Kröll. Der Zukauf beschere De.mem auch bedeutende Cross-Selling-Möglichkeiten durch die neuen Kunden.

Erst im Februar konnte De.mem mittels einer Kapitalerhöhung frisches Geld einsammeln. Einen Teil der 2,2 Mio. AUD reservierte das Unternehmen für potenzielle Übernahmen im stark fragmentierten australischen Markt. „So konnten wir kurzfristig nun diese Chance des Zukaufs umsetzen“, so Firmenlenker Andreas Kröll.

Damit setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort. De.mem blickt mittlerweile auf eine ganze Reihe erfolgreicher Übernahmen zurück. Seit 2019 ist es nun die fünfte Transaktion. Die vier vorangegangenen Akquisitionen führten jeweils zu erheblichen Umsatzsteigerungen. Das durchschnittliche Umsatzwachstum lag für diese 4 Übernahmen bei 63 Prozent. „Das Modell, unsere innovativen Membrantechnologien in etablierte Kundenbeziehungen einbringen zu können, halten wir für äußerst attraktiv. Vor diesem Hintergrund halten wir auf dem fragmentierten australischen Markt weiter die Augen offen“, erklärt Andreas Kröll.

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