Neue ProMinent Prozessdosierpumpenfertigung

20.06.2008

Dass der Produktionsstandort Heidelberg äußerst attraktiv ist, unterstrich ProMinent mit dem ersten Spatenstich am 18. Juni 2008 für einen dreigeschossigen Neubau in Heidelberg-Wieblingen.

Neue ProMinent Prozessdosierpumpenfertigung

Nordostansicht des geplanten ProMinent Produktionsgebäudes (Foto: ProMinent).

Bis zum Jahr 2012 sollen hier rund 30 Mio. Euro investiert werden. Das dreigeschossige Gebäude ist für die Produktion von Prozesspumpen für höchste Drücke und Dosiermengen geplant. Damit schafft das Heidelberger Familienunternehmen ideale Voraussetzungen für eine Serienfertigung leistungsstarker Motordosierpumpen und Prozesspumpen, kürzere Lieferzeiten und sichere Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte.

Seit mehr als einem Jahr hat ProMinent, internationaler Marktführer im Segment Niederdruck Membrandosierpumpen, seine Position auch als Anbieter von Prozessdosierpumpen gestärkt. Mit der vollständigen Integration leistungsstarker Pumpenbaureihen für höchste Drücke und Dosiermengen in das Produktportfolio, positioniert sich das weltweit agierende Heidelberger Unternehmen als Komplett-Anbieter für Dosierpumpen aller Leistungsklassen. Im Bereich Prozessdosierpumpen wird ein überdurchschnittliches jährliches Wachstum im deutlich zweistelligen Prozentbereich angestrebt. Um dies zu realisieren, gilt es die Produktion kundenspezifischer Einzelgeräte ebenso zügig abzuwickeln wie Großprojekte mit hohen Stückzahlen.

Mit dem neuen Fertigungskomplex schafft ProMinent die Basis für die Serienfertigung von Prozessdosierpumpen. In direkter Nachbarschaft zum Hauptwerk in Heidelberg-Wieblingen entsteht ein neues dreigeschossiges Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 5.500 Quadratmetern. Der Neubau wird voraussichtlich bis zum 1. Quartal 2009 fertiggestellt.

Im Erdgeschoss sind insgesamt vier Fertigungszonen vorgesehen, wobei in drei Zonen spanend gefertigt wird. In der vierten Zone werden die Prozesspumpen montiert und anschließend im angegliederten Versuchsstand einer Dauerbelastung unterzogen.

Als Peripherie der Fertigungszonen sind im Erdgeschoss Ver- und Entsorgungsbereiche, ein Messraum sowie die notwendige Werkzeugausgabe vorgesehen. Das erste Obergeschoss ist für Meister-, Dispo-, CAD-Büros und die Sozialräume geplant.

Das zweite Obergeschoss gliedert sich in zwei Bereiche: Büro- und Serverräume sowie Montage der Pumpen. Hier werden die Prozesspumpen feinbearbeitet und vormontiert sowie Motorpumpen montiert und geprüft. Mit Fertigstellung des Neubaus und der neuen Fertigungshalle sind ein optimierter Produktionsdurchlauf und kurze Lieferzeiten durch weitgehend standardisierte Fertigungsabläufe und die optimierte Zusammenstellung einzelner Baugruppen für Prozesspumpen möglich. Zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000 wird bei einer Fertigungstiefe von über 70% eine gleichbleibend hohe Qualität aller Produkte sichergestellt. Kundenspezifische Einzelgeräte lassen sich dann ebenso zügig abwickeln wie Großprojekte mit hohen Stückzahlen.

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