Welttoilettentag: Das Recht auf Sanitärversorgung soll im EU-Gesetz verankert werden

19.11.2020
Xylem und eine Gruppe von Interessenvertretern fordern EU-Institutionen auf, in der EU-Gesetzgebung das Menschenrecht auf Zugang zu Sanitärversorgung zu verankern. Heute, am Welttoilettentag der Vereinten Nationen und inmitten der COVID-19 Pandemie, war es noch nie so wichtig, das Recht auf Sanitärversorgung umzusetzen.
Welttoilettentag: Das Recht auf Sanitärversorgung soll im EU-Gesetz verankert werden

Bildquelle: Xylem Inc.

Innerhalb der EU haben nach wie vor 10 Millionen Menschen keinen Zugang zu sicherer Sanitärversorgung. Um dieses Problem anzugehen, hat eine Vereinigung von 29 Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen, zu der auch Xylem und andere Wasserdienstleister gehören, eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der EU-Institutionen aufgefordert werden, das Menschenrecht auf Sanitärversorgung in der EU-Gesetzgebung zu verankern.

„Der universelle Zugang zu angemessenen und sicheren sanitären Einrichtungen (Dienstleistungen) ist ein Grundbedürfnis und ein Menschenrecht“, steht in der Erklärung. „Diesen Zugang zu sichern, trägt markant zur Reduktion von Krankheit, Tod und sozialer Ungerechtigkeit bei.“

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erkannte 2010 das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung an, und 2015 das Recht auf Sanitärversorgung als eigenständiges Recht. In der EU ist jedoch lediglich der Zugang zu Wasser in der neuen EU-Trinkwasserichtlinie verankert. Da die EU derzeit die Überarbeitung ihrer Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser vorbereitet, ist die Vereinigung der Ansicht, dass es an der Zeit ist, das Recht auf Sanitärversorgung ebenfalls in der EU-Gesetzgebung zu integrieren.

„Der Zugang zu Sanitärversorgung wird von den Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt“, erklärt Martin Kunz, Vice President Europe, Commercial bei Xylem. „Die COVID-19 Pandemie hat gezeigt, welche zentrale Rolle Wasser und Sanitärversorgung für den Schutz der Gesundheit der Menschen spielen. Xylem ist stolz darauf, als führender globaler Lieferant von Wassertechnologien und -dienstleistungen Teil dieser Initiative zu sein.“

Die Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser legt die Bestimmungen für das ordnungsgemäße Sammeln und Behandeln von Abwasser in den Mitgliedsstaaten fest. Xylem hat bei den EU-Institutionen seinen Beitrag dazu eingereicht, wie die überarbeitete Richtlinie den Zugang zu Sanitärversorgung sicherstellen und dazu beitragen kann, Europas Abwasserinfrastruktur zu modernisieren, und steht bereit, um mit seinem Fachwissen seinen Beitrag zu der laufenden Arbeit zu leisten.

„Die Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser ist die richtige Gesetzgebung, um Zugang zu Sanitärversorgung in der EU sicherzustellen, genau wie die neue Trinkwasserrichtlinie jetzt den Zugang zu Trinkwasser sicherstellt“, erklärt Alexis de Kerchove, Director Europe Vertical Markets bei Xylem.

Die Unterzeichner der Erklärung sind Acciona, AEAS, AISE, Almar Water Solutions, AquaFed, Aquafin, AquaFlanders, Aqualia, Canal de Isabel II, De Watergroep, DuPont, Ecolab, FP2E, Global Omnium, Grundfos, Kimberly-Clark, Krüger, Our Future Water, Remondis, Saur, Suez, Unilever, Veolia, Water Europe, WEO, Xylem, Miya Water, Aguas de Portugal und Villeroy & Boch.

Quelle: Xylem Inc.

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