Servogesteuertes Magnetventil von Festo

23.07.2012

Mit einer Kolbendichtung statt einer Membrandichtung kann das Magnetventil VZWP von Festo mit einem Maximaldruck von 40 bar eingesetzt werden. Damit ist es ein universell einsetzbares Prozessventil für Wasser, Luft und neutrale Medien.

Servogesteuertes Magnetventil von Festo

Magnetventil VZWP: Einsatz bei hohen Drücken. (Foto: Festo)

Zum Einsatz kommt das Magnetventil VZWP bei gasförmigen und flüssigen Stoffströmen bis maximal 22 mm²/s Viskosität in der Fertigungs- und Prozessautomation. Anwendungen findet es vor allem in Abfüll- und Bewässerungsanlagen, in der Brunnen- und Sanitärtechnik, in der Wasseraufbereitung, in Mischanlagen sowie im Rohrleitungsbau. Vorteilhaft: mit kleinen Magneten können hohe Drücke bei großen Nennweiten gesteuert werden.

In der Regel kann das Ventil überall dort eingesetzt werden, wo sich das Medium nach dem Ventil ins Freie oder einen drucklosen Behälter entspannen kann. Im Ruhezustand ist das Magnetventil VZWP geschlossen. Über der Kolbendichtung baut sich durch eine Aufbaubohrung derselbe Druck auf wie im Eingang des Ventils. Sobald der Magnet betätigt wird, baut sich der Druck über eine Abbaubohrung ab. Das Magnetventil eignet sich für Applikationen mit Differenzdruck und für offene Medienkreisläufe.

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