Wasser Berlin International 2013: Mehr Besucher und mehr Internationalität

30.04.2013

Die Wasser Berlin International war vom 23. bis 26. April 2013 vier Tage lang Treffpunkt der internationalen Wasserwirtschaft. Die Veranstaltung verzeichnete eine starke Steigerung der Internationalität der Fachbesucher sowie der Aussteller. In diesem Jahr nahmen 31.000 Teilnehmer (+10 Prozent) aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft an der Veranstaltung teil.

Sie konnten sich in sechs Messehallen von der hohen Kompetenz der Veranstaltung mit ihrem Fokus auf die Wasserwirtschaft überzeugen. Insgesamt zeigten 651 Aussteller, darunter 194 Aussteller aus 35 Ländern ihre neuesten Technologien, Produkte und Dienstleistungen rund um die Wasserver- und Abwasserentsorgung. Der Anteil internationaler Aussteller stieg von 25 auf 30 Prozent. Von Internationalität geprägt war auch die offizielle Eröffnung, an der Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam mit dem ägyptischen Minister für Trinkwasser und Sanitäranlagen, Dr. Abdel Qawi Khalifa und der niederländischen Ministerin für Infrastruktur und Umwelt, Melanie Schultz van Haegen-Maas Geesteranus, teilnahm.

Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH: „Wasser ist ein Weltmarkt und deshalb nur global zu betrachten. Unternehmen der Wasserwirtschaft richten ihre Geschäftsfelder zunehmend international aus. Wasser Berlin International hat diese Entwicklung aufgenommen. Das hat sich deutlich in der diesjährigen Veranstaltung widergespiegelt: Wir verzeichnen mehr internationale Aussteller und Fachbesucher. Hochkarätige internationale Politiker sind nach Berlin gekommen und 43 internationale Delegationen aus wichtigen Wachstumsmärkten wie Osteuropa, Asien und den arabischen Ländern haben sich vor Ort bei den Ausstellern informiert. Unser Partner ACWUA, der 17 arabische Länder repräsentiert, hat diesen Trend zur Internationalität nachhaltig unterstützt.“

Der Kongress Wasser Berlin International 2013 und zahlreiche Fachsymposien stießen auf gute Resonanz. Besonderen Zulauf erfuhren die internationalen Kongressteile. Auf besonders großen Zuspruch ist die „Schaustelle Wasser“ gestoßen. Sie wurde maßgeblich durch die Berliner Wasserbetriebe gestaltet und umfasste auch Baustellen der NBB Netzgesellschaft Berlin/Brandenburg, Vattenfall Europe und der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). 633 Fachbesucher aus aller Welt konnten sich einen einzigartigen Überblick von der Leistungsfähigkeit neuer Technologien im Einsatz verschaffen.

An der interaktiven Publikumsschau WASsERLEBEN nahmen rund 10.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene teil. Aussteller und Fachbesucher waren beeindruckt von den Aktivitäten, die Schüler für Schüler aber auch 35 Institutionen zum nachhaltigen Umgang mit Wasser anboten.

Nach einer Befragung durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut signalisieren die Aussteller ein gutes Messegeschäft. 82,6 Prozent (2011:77,4) sind mit ihrer Beteiligung zufrieden. Die Wiederbeteiligungsbereitschaft stieg von 70,6 Prozent (2011) auf 75 Prozent. Von den Fachbesuchern beurteilten 92,5 Prozent das geschäftliche Ergebnis ihres Messebesuches als positiv.

Die nächste Veranstaltung findet vom 24. bis zum 27. März 2015 statt.

Weitere Artikel zum Thema

Jörg Höhler ist neuer Präsident des DVGW

01.12.2022 -

Jörg Höhler (56) ist neuer Präsident des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW). Der bisherige DVGW-Vizepräsident löst Michael Riechel (61) ab, der nicht mehr zur Wahl antrat. Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des DVGW-Bundespräsidiums heute in Bonn wurde der Staffelstab somit frühzeitig übergeben.

Mehr lesen

arche noVa: Traditionelle Bauweisen und Ultrafiltrationssysteme sichern Wasserversorgung in der Dürrekrise

05.09.2022 -

Mit Knowhow und lokaler Vernetzung: Seit dreißig Jahren engagiert sich die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa weltweit für eine bessere Wasser-, Sanitärversorgung und Hygieneaufklärung (WASH). Besonders in Ostafrika kommt es derzeit auf jeden Tropfen Wasser an. Etwa in der stark von einer Dürrekrise betroffenen Somali-Region in Äthiopien.

Mehr lesen