Verdrehstarre Flanschkupplungen für Pumpenantriebe von Reich

30.04.2021
Die RCT-Kupplung (Rubber Coated Tooth) ermöglicht den unterkritischen Betrieb mit Dämpfung und ist damit die optimierte Antriebslösung zur Verbindung von Dieselmotoren mit Hydraulikpumpen. Davon profitieren vor allem hydrostatische Antriebe z. B. in Baumaschinen.
Verdrehstarre Flanschkupplungen für Pumpenantriebe von Reich

RCT Kupplungen - leistungsstarke und verlässliche Antriebe. (Bildquelle: Dipl.-Ing. Herwarth Reich GmbH)

Aber auch in der Schiffs- und Hafentechnik sowie bei Bahnanwendungen kommen die langlebigen, wartungsfreien RCT-Kupplungen zum Einsatz – in Umgebungstemperaturen von -25°C bis +100°C.

Dank der hohen Drehsteifigkeit der RCT-Kupplungen treten kritische Resonanzen üblicherweise oberhalb der Betriebsdrehzahlen auf. So wird der unterkritische Betrieb des Antriebs ohne Durchfahren gefährlicher Drehschwingungsamplituden ermöglicht. Die bei geflanschten Hydraulikantrieben sonst üblichen kleinen Axial-, Radial- und Winkelverlagerungen werden dabei ausgeglichen. „Unsere RCT-Kupplungen überzeugen durch den Einsatz von Elastomeren statt Kunststoff. Außerdem bieten wir sie als spiel- und wartungsfreie Welle-Nabe-Verbindung an. Denn getreu unserem Leitgedanken „Designed to Customer“ entwickeln wir für Sonderbauformen unserer Kunden effektive und effiziente Kupplungslösungen, um ihren individuellen Branchenbedürfnissen gerecht zu werden“, so Johannes Hock, technischer Leiter bei REICH.

Vielfältig und „Fail-Safe”
Die RCT-Kupplung ist eine axial steckbare Flanschkupplung. Vielfältige Verzahnungsvarianten ermöglichen die spielfreie Klemmverbindung der RCT-Kupplung mit der Pumpenwelle. Für den Motoranschluss stehen alle gängigen SAE-Anschlüsse zur Verfügung. Als Ergänzung zu den RCT-Kupplungen gibt es für fast jede Einbausituation geeignete Pumpenträgerflansche, die das Eigengewicht der Anbaupumpe(n) über das Motorgehäuse abfangen. Durch den konstruktiven Aufbau besitzt jede RCT-Kupplung außerdem automatisch eine so- genannte "Fail-Safe"-Funktion – in der Marine als „get-home device“ bekannt – die die Kraftübertragung auch bei Ausfall des Elastomers weiterhin ermöglicht. Der wesentliche Qualitätsfaktor ist die hauseigene Entwicklung und Weiterentwicklung der eingesetzten Elastomere als Dämpfungselement.

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