Pumpenantrieb für die Industrie

05.03.2014

Das System ist für industrielle Anwendungen ausgelegt. Es bietet die Möglichkeit, durch die Anpassung der Förderleistung an den tatsächlichen Bedarf, Energiekosten zu senken.

Pumpenantrieb für die Industrie

Zum ersten Mal präsentiert KSB auf der Hannover Messe 2014 den neuen PumpDrive. (Foto: KSB)

Alle Pumpen- und Motordaten sind ab Werk vorparametriert. Der Aufwand bei der Inbetriebnahme des Aggregates entspricht daher dem für eine nicht geregelte Einheit.

Bis zu sechs PumpDrives lassen sich mit steckerfertigen Busleitungen zu einer regelungstechnischen Gruppe verbinden und erlauben es, sechs Pumpen parallel zu betreiben. Der Geräteverbund sorgt für die bedarfsmäßige Zu- und Abschaltung sowie für eine gleichmäßige Auslastung der einzelnen Aggregate. Den Ausfall einzelner Komponenten regelt er ohne Unterbrechung aus.

Eine so genannte „DFS“-Funktion (Druckregelung mit förderstromabhängiger Sollwertnachführung) simuliert die Rohrleitungswiderstände zwischen Aggregat und Verbraucher. So braucht eine Pumpe in einer Teillastbetriebssituation nur so viel Förderdruck zu erzeugen, wie zur Überwindung der Widerstände bis zum Verbraucher notwendig ist. Das sorgt für eine zusätzliche Energieeinsparung, wenn eine Messung am Schlechtpunkt nicht möglich ist.

Feldbus-Module gibt es in den Ausführungen Profibus DP, Modbus RTU, LON, BACnet TCP/IP sowie ProfiNet und Ethernet. Dank eines integrierten Funkmoduls kann der Anwender über Bluetooth eine Verbindung mit einem iPhone® herstellen, um mit dem System zu kommunizieren und Einstellungen vorzunehmen. Die Applikation sorgt für eine hohe Wartungsfreundlichkeit und ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme der Pumpe. Außerdem ermöglicht sie, anwendungsspezifische Datensätze zu verwalten. Die zugehörige App lässt sich kostenlos über den iTunes® Store herunterladen.

Ein integrierter Motorvollschutz mit Anlaufstrom- und Strombegrenzung macht eine Stern-Dreieck-Schaltung zum Anfahren oder ein Kaltleiter-Auslösegerät überflüssig. Ein „Inbetriebnahme Wizard“ unterstützt den Nutzer bei der Feinanpassung für seine Anwendung. Ein im Service-Stecker integriertes USB-Interface für den Direktanschluss an den PC sorgt für einen schnellen Datendurchsatz.

Optional lässt sich der von KSB entwickelte intelligente PumpMeter-Sensor einfach über das vorhandene Bussystem anbinden. Es erfasst den vorhandenen Saug-, End- und Differenzdruck sowie die Förderhöhe und ermittelt daraus, ob die Fahrweise der Pumpe energiesparend ist.

Alle PumpDrive haben ein durchgängiges Design bis zu einer Motorleistung von 55 kW. Diese kann man direkt auf dem Motor, an der Wand oder im Schaltschrank verbauen. Sie sind die einzigen Drehzahlregler die neben Asynchron- auch Synchron-Reluktanzmotoren ansteuern können. Für größere Leistungen bis 1,4 MW stehen Frequenzumrichter in Buchformat mit der Schutzart IP20 zum Einbau in einen Schaltschrank zu Verfügung.

Zum ersten Mal präsentiert die KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal, auf der diesjährigen Hannover Messe 2014 die neueste Ausführung ihrer motormontierten Antriebseinheit PumpDrive zur Drehzahlregelung von Kreiselpumpen.

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