De.mem: Core Chemicals-Effekt kommt zur Entfaltung

16.06.2026
In den ersten Monaten 2026 konnte sich das australische, international tätige Wasser- und Abwasseraufbereitungsunternehmen De.mem gut am Markt positionieren. Hintergrund ist unter anderem auch das gut laufende Geschäft von Core Chemicals, einer neuen Tochtergesellschaft von De.mem, welche das Unternehmen im vergangenen Herbst übernommen hatte.
De.mem: Core Chemicals-Effekt kommt zur Entfaltung

Bildquelle: De.mem

Die Übernahme brachte damals unmittelbar positive Wirkung auf das Geschäft von De.mem. Im aktuellen Geschäftsjahr dürfte die Tätigkeiten von Core Chemicals nun ihre volle Wirkung entfalten.

Seit dem 1. November 2025 trägt Core Chemicals bereits zu Umsatz, Zahlungseingängen und Margen bei. Das Kalenderjahr 2026 wird das erste vollständige Jahr sein, in dem die Ergebnisse von Core Chemicals in vollem Umfang einfließen und die neue Tochtergesellschaft also ihren vollen Jahresumsatz- und Gewinnbeitrag liefern wird. „Zusätzliche Potenziale werden durch Synergien und die geografische Expansion des Produktangebots erwartet“, erklärte Firmenchef Andreas Kröll kürzlich gegenüber Investoren in einem Update zum Geschäftsverlauf.

Ein entscheidender Hebel ist laut Kröll das Cross Selling. Denn die Produkte von Core Chemicals ergänzen das De.mem-Portfolio und werden nun ebenfalls den bestehenden 15 Goldminenkunden von De.mem angeboten und somit zur Verfügung stehen. Im Gegenzug wird das diversifizierte Produktangebot von De.mem den bestehenden Goldminenkunden von Core Chemicals angeboten.

Über ihre bestehenden Aktivitäten in Perth beliefert De.mem bereits mehrere Goldminenkunden in Westaustralien mit Spezialprozesschemikalien wie z.B. Entkalkungsmitteln sowie mit Wasser- und Abwasseraufbereitungsdienstleistungen. Ziel ist, durch den Einsatz der Chemikalien eine maximale Goldgewinnung und eine optimale Rückgewinnung des Wassers aus Raffinerieabfällen zu ermöglichen.

Rückblende: Im Oktober 2025 gab De.mem die Übernahme des in Perth ansässigen Spezialchemieunternehmen Core Chemicals bekannt. Der Kaufpreis betrug rund 3 Millionen AUD. Die Übernahme wurde zum 1. November 2025 und damit recht zügig abgeschlossen. Seitdem trägt Core Chemicals zu Umsatz, Zahlungseingängen und Margen bei. Vor der Übernahme erwirtschaftete Core Chemicals rund 4 Millionen AUD Umsatz und ein EBITDA von 620.000 AUD.

Für De.mem war die Übernahme aus mehreren Gründen strategisch attraktiv. Das Unternehmen konnte die Präsenz im wachstumsstarken Goldbergbausektor erhöhen, die bereits erwähnten Cross-Selling-Möglichkeiten zwischen den Kundenstämmen beider Unternehmen schaffen und sich eine klare Perspektive für geografische Expansion der Produkte sichern.

Geschäftsexpansionen in Planung
Firmenchef Andreas Kröll erläuterte seinen Investoren jüngst die Bedeutung des geografischen Expansionspotenzials. Der Erwerb biete eine gute Gelegenheit, das Angebot von Core Chemicals auf die östlichen Bundesstaaten Australiens sowie auf die Pazifikregion auszuweiten, denn Core Chemicals ist derzeit ausschließlich in Westaustralien tätig. De.mem beliefere nämlich bereits Goldminenkunden in Tasmanien, Queensland und Papua-Neuguinea – Märkte, in denen Core Chemicals zuvor nicht vertreten war.

In Australien gibt es rund 175 aktive Goldminen, von denen mehr als 140 derzeit noch von keinem der beiden Unternehmen bedient werden, erklärt Firmenchef Andreas Kröll das Potenzial des Bergbausektors.

Insgesamt sieht sich De.mem damit auf Kurs für das laufende Geschäftsjahr 2026. Mit dem Ganzjahresbeitrag von Core Chemicals und dem fortgesetzten Wachstum im heimischen Wassermarkt ist De.mem der Ansicht, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um das Gewinnwachstum weiter zu steigern und 2026 neue Rekorde zu erreichen, so Kröll abschließend.

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