Bürkert stellt Steuerköpfe Typ 8682 und 8683 für hygienische Prozessventile vor

04.11.2026
Bürkert Fluid Control Systems bringt mit den Steuerköpfen Typ 8682 und Typ 8683 zwei neue Lösungen für die Ventilautomatisierung in hygienischen und aseptischen Prozessanlagen auf den Markt. Ein Austauschgerät lässt sich im Teach-in-Modus direkt am Ventil in Betrieb nehmen, ohne den laufenden Prozess zu unterbrechen. Beide Typen sind seit Juni 2026 verfügbar.
Bürkert stellt Steuerköpfe Typ 8682 und 8683 für hygienische Prozessventile vor

Ein gemeinsames Adaptersystem verbindet die Steuerköpfe Typ 8682 und Typ 8683 mit Einsitz-, Klappen- und Doppelsitzventilen unterschiedlicher Bauart und Hersteller – ohne dass der vorhandene Ventilbestand ersetzt werden muss (Bildquelle: Bürkert GmbH & Co. KG)

Die Steuerköpfe sind für Anlagen ausgelegt, in denen die Verfügbarkeit weniger von großen Ausfällen abhängt als von der Zeit für Gerätetausch, Wiederanlauf, Reinigung und von Chargen, die währenddessen ausfallen. Ungeplante Stillstände sind in der Industrie häufig: Laut einer Befragung von Censuswide im Auftrag von Fluke unter rund 600 Fach- und Führungskräften in den USA, Großbritannien und Deutschland (2025) melden fast die Hälfte der betroffenen Hersteller sechs bis zehn ungeplante Unterbrechungen pro Woche. Da sich ein Austauschgerät bei laufendem Prozess in Betrieb nehmen lässt, kann der Gerätewechsel im Rahmen der regulären Instandhaltung erfolgen.

Gemeinsames Adaptersystem

Typ 8682 automatisiert Einsitz- und Klappenventile, Typ 8683 zusätzlich Doppelsitzventile mit vollem Funktionsumfang. Beide nutzen identische, standardisierte Adapter für Ventile verschiedener Bauarten und Hersteller – der vorhandene Ventilbestand muss dafür laut Bürkert nicht ersetzt werden. Typ 8683 reinigt darüber hinaus vollständig parametrierbar mit zyklischen Sitzbewegungen, mit gezieltem Medieneinsatz, reproduzierbaren Abläufen und Überwachung. Zwei LED-Anzeigen signalisieren Ventilstellung und Wartungsbedarf direkt am Gerät, farbcodiert nach NAMUR NE 107. Für die Instandhaltung bedeutet das nach Herstellerangaben weniger Gerätetypen im Lager, ein einheitliches Bedienkonzept und den Wegfall der Kombinationsprüfung vor Anlagenerweiterungen.

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