De.mem baut Geschäft mit industrieller Abwasseraufbereitung in Deutschland aus

22.07.2026
Der Wassertechnologiespezialist De.mem setzt seinen Wachstumskurs im Bereich der industriellen Abwasseraufbereitung mit mehreren Projekten in Deutschland fort. Zwei Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund einer Million australischer Dollar belegen die starke Nachfrage nach maßgeschneiderten Lösungen für die Galvanikindustrie.
De.mem baut Geschäft mit industrieller Abwasseraufbereitung in Deutschland aus

Image source: De.mem Limited

Während ein Projekt bereits erfolgreich abgeschlossen wurde und die entsprechenden Zahlungseingänge im ersten Quartal 2026 erfolgten, befindet sich ein weiteres Großprojekt derzeit in der Umsetzung.

„Die beiden Projekte zeigen, dass unsere Technologien auch in anspruchsvollen industriellen Anwendungen gefragt sind. Deutschland zählt zu den wichtigsten Industriestandorten Europas und bietet erhebliches Potenzial für moderne Lösungen in der Wasser- und Abwasseraufbereitung“, sagt De.mem-CEO Andreas Kröll.

De.mem liefert Spezialanlage für deutschen Maschinenbauer
Das Projekt, von dem De.mem erstmals im Quartalsbericht zum September 2025 berichtete, hatte ein Umsatzvolumen von rund 500.000 AUD (etwa 300.000 EUR). Die wesentlichen Zahlungseingänge erfolgten im ersten Quartal 2026. Gegenstand des Auftrags war die Entwicklung, Lieferung und Inbetriebnahme einer hochspezialisierten, vollautomatisierten Anlage zur Behandlung von Abwässern aus der Galvanikproduktion. Die Anlage wurde in einem Produktionswerk in Süddeutschland installiert und ist auf die hohen Anforderungen industrieller Fertigungsprozesse ausgelegt.

Auftraggeber war ein größeres deutsches mittelständisches Unternehmen, das Präzisionsmaschinen – darunter Schleifmaschinen – entwickelt, produziert und sowohl auf dem deutschen Markt als auch international vertreibt. Mit der neuen Anlage kann das Unternehmen seine Prozesse zur Abwasserbehandlung effizienter und nachhaltiger gestalten sowie die Einhaltung anspruchsvoller Umweltstandards sicherstellen.

De.mem modernisiert industrielle Abwasseraufbereitung für internationalen Gebäudetechnik-Konzern
Das zweite Projekt umfasst die Modernisierung einer bestehenden Abwasseraufbereitungsanlage für einen internationalen Gebäudetechnikkonzern und soll bis Ende 2026 umsatzwirksam werden. Mit diesem zweiten Auftrag stärkt De.mem seine Position als Anbieter spezialisierter Lösungen für die industrielle Abwasseraufbereitung in Deutschland.

Das Projekt wurde erstmals im Quartalsbericht zum Dezember 2025 vorgestellt und hat ein Umsatzvolumen von ebenfalls rund 500.000 AUD (etwa 300.000 EUR). Die Fertigung der Anlagentechnik läuft derzeit, während die Auslieferung und Installation bereits vorbereitet werden. Der Großteil der Zahlungseingänge wird bis Ende 2026 erwartet.

Im Rahmen des Projekts modernisiert De.mem eine bestehende Abwasseraufbereitungsanlage für eine Galvaniklinie. Dabei werden zentrale Anlagenkomponenten durch moderne, leistungsfähigere Systeme ersetzt, um die Betriebssicherheit zu erhöhen, die Effizienz der Abwasserbehandlung zu verbessern und die Anlage an aktuelle technische und regulatorische Anforderungen anzupassen.

Die Installation erfolgt an einem Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen. Auftraggeber ist die deutsche Tochtergesellschaft einer weltweit tätigen Unternehmensgruppe, die Hardwarelösungen für Gebäude entwickelt und produziert. Zum Produktportfolio des Kunden zählen unter anderem Türsysteme, Schließanlagen und weitere sicherheitsrelevante Gebäudekomponenten, die international vertrieben werden.

Zwei Projekte mit Signalwirkung
Die beiden Projekte unterstreichen die wachsende Bedeutung von De.mem als Spezialanbieter für industrielle Wasser- und Abwasseraufbereitung in Europa. Mit Lösungen für namhafte Unternehmen aus dem Maschinenbau und der Gebäudetechnik demonstriert das Unternehmen seine Kompetenz sowohl bei der Realisierung neuer Anlagen als auch bei der Modernisierung bestehender Systeme.

„Unsere Fähigkeiten, Neuanlagen zu liefern, aber auch bestehende Systeme zu modernisieren und so an verschärfte Abwasserrichtlinien anzupassen, eröffnet uns attraktive Wachstumschancen. Gleichzeitig stärken diese Aufträge unsere Position als verlässlicher Partner für industrielle Kunden, die ihre Produktionsprozesse effizienter und nachhaltiger gestalten wollen. Das kombinierte Auftragsvolumen von rund einer Million AUD unterstreicht das Potenzial des deutschen Industriemarktes und bildet eine solide Grundlage für weiteres Wachstum sowie wiederkehrende Umsätze bis Ende 2026“, erklärt De.mem-CEO Andreas Kröll.

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