Yaskawa legt den Grundstein für die neue Europazentrale in Hattersheim

27.09.2021
Gemeinsam legten Bruno Schnekenburger, CEO der Yaskawa Europe GmbH, und der Bürgermeister der Stadt Hattersheim Klaus Schindling den Grundstein für die neue Europazentrale von Yaskawa in Hattersheim am Main bei Frankfurt.
Yaskawa legt den Grundstein für die neue Europazentrale in Hattersheim

Am 22. September legte Yaskawa offiziell den Grundstein für die neue Europazentrale in Hattersheim am Main bei Frankfurt. (Bildquelle: Yaskawa Europe GmbH / Holger Meckbach)

In feierlichem Rahmen mauerten sie traditionell und symbolisch am 22. September eine Zeitkapsel in das Fundament des entstehenden Rohbaus ein. Der Bezug des neuen Gebäudes ist für 2023 geplant.

Der Neubau mit einem Investitionsvolumen von rund 23 Mio. Euro ist wegweisend und soll vielfältig genutzt werden: Auf dem 8.322 m² großen Grundstück entsteht ein vierstöckiger Bürokomplex mit 4.220 m² Bürofläche für rund 220 Mitarbeiter. Die europäische Yaskawa Academy befindet sich zusammen mit dem zukünftigen Innovationszentrum und angeschlossenem Showroom im Erdgeschoss auf einer Fläche von 1.150 m².

Für den neuen Standort der Yaskawa Europe GmbH sprach nicht zuletzt die sehr gute Infrastruktur im Technologiepark Hattersheim, der häufig auch als Digital City bezeichnet wird, sowie die weiterhin gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Autobahn und den Frankfurter Flughafen. „Wir freuen uns, die Digital City in Hattersheim mit unseren Antriebskomponenten und Robotern bereichern zu können. Bei der Stadt Hattersheim bedanken wir uns für die freundliche Begrüßung und die tatkräftige Unterstützung für unser Engagement“, so Bruno Schnekenburger, CEO der Yaskawa Europe GmbH.

„Einen weiteren digitalen Global Player nach Hattersheim zu holen, war unser großes Anliegen und ist uns mit Yaskawa gelungen. Das Thema Automatisierung und Robotik wird unserem Technologiepark guttun, davon sind wir überzeugt“, so Klaus Schindling, Bürgermeister der Stadt Hattersheim.

Konsequente Nachhaltigkeit als Strategie und New bzw. Modern Work-Konzept
Konsequente Nachhaltigkeit sowie eine positive Energiebilanz realisiert durch die Einsparung und Erzeugung von sauberer Energie sind feste Bestandteile der Yaskawa-Konzernstrategie und zentrales Unternehmensziel. Vor diesem Hintergrund wird das neue Gebäude höchste Ansprüche an eine ökologische, ressourcenschonende und energieeffiziente Bauweise gemäß dem KfW-Standard Effizienzgebäude-40 inkl. Energieeffizienz-Paket erfüllen und ist damit noch energieeffizienter als ursprünglich geplant.

Ein großer lichtdurchfluteter Innenhof, der sich über dem Erdgeschoss über die zwei Obergeschosse erstreckt sowie die bodentiefen Fenster sorgen nicht nur für eine optimale natürliche Belichtung, sondern reduzieren zugleich den Bedarf an künstlichem Licht und minimieren gleichermaßen den hierfür benötigten Energiebedarf. Im Sommer sorgen Beschattungssysteme für Kühlung. Im Bereich der Außenwände kommt ein mineralischer und pflanzlicher Faserdämmstoff zum Einsatz. Dieser Dämmstoff wird nachhaltig produziert und benötigt zudem bei der Herstellung nur einen Bruchteil der Energie, die er später einzusparen hilft. Darüber hinaus trägt der genutzte Faserdämmstoff dazu bei, den Verbrauch wertvoller Rohstoffe zu verhindern.

Abgerundet wird das Konzept durch die Ausstattung mit energieeffizienten LED-Beleuchtungssystemen. Außerdem werden elf Ladestationen installiert, an denen Mitarbeiter und Kunden Elektrofahrzeuge laden können. Die installierten Transformatoren sind für Nachrüstungen bei Bedarf um weitere 64 E-Ladestellen ausgelegt. Über diese Nachhaltigkeitsaspekte hinaus schafft Yaskawa damit ein modernes und motivierendes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter. Die rund 220 Mitarbeiter finden in den neuen Räumlichkeiten eine ideale Arbeitsumgebung und -bedingungen, sowie eine leistungsfähige, zukunftsorientierte Infrastruktur. Auch dem Aspekt von flexibler Arbeit mit Homeoffice und Anwesenheit wird selbstverständlich Rechnung getragen.

Nachhaltiges Wachstum und Bekenntnis zum Standort Europa
Yaskawa legt Wert auf nachhaltiges Wachstum und rüstet sich für die Zukunft der Automatisierung in Europa. Nicht zuletzt ist der aktuelle Neubau Ausdruck einer ambitionierten Expansionsstrategie, die Yaskawa in Europa seit einigen Jahren verfolgt: Seit den 90er Jahren werden Servoantriebe und Frequenzumrichter auch in Cumbernauld/Schottland gefertigt und Roboter in der 2019 eröffneten europäischen Roboterfabrik mit angeschlossenem Robotik-Entwicklungszentrum in Slowenien.

Damit hilft das Unternehmen die europäischen Lieferketten sicherzustellen und agiert bewusst entgegen dem internationalen Trend, wodurch Technologie-Know-how und Produktionskompetenz nach Europa zurückgeholt wird.

Weitere Artikel zum Thema

Bernd Neugart ist neuer Vorsitzender im VDMA-Fachverband Antriebstechnik

05.10.2021 -

Die Mitgliedsfirmen des VDMA-Fachverbands Antriebstechnik haben Bernd Neugart, Geschäftsführer des Getriebespezialisten Neugart GmbH in Kippenheim, anlässlich ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung in Frankfurt/Main zum neuen Vorsitzenden des Vorstands gewählt. In dieser ehrenamtlichen Funktion vertritt er nun die Interessen von über 200 Unternehmen der Branche.

Mehr lesen

Antriebstechnik für dezentrale Stand-alone-Anwendungen

13.08.2021 -

NORD DRIVESYSTEMS liefert anwendungsoptimierte Antriebssysteme für kompakte mobile Maschinensysteme wie Pumpen oder Lüfter bis 22kW. Für den drehzahlvariablen Betrieb solcher Maschinen, die oft nur eine oder wenige Antriebsachsen haben, kann der Frequenzumrichter NORDAC FLEX SK 200E direkt auf den Motor oder motornah an der Maschine gebaut werden.

Mehr lesen
Direkt zur Produktauswahl im

PumpSelector

NEUESTE NACHRICHTEN

  • Advertisement
  • STELLENMARKT