Stallkamp präsentiert innovative Rührwerks- und Separatorentechnologie

19.12.2016

Mehr denn je kommt es bei der profitablen Biogaserzeugung auf eine nachhaltige und effiziente Vergärung der Biomasse an. Die dafür notwendigen Komponenten sind aus der modernen Biogastechnologie dementsprechend nicht mehr wegzudenken. Daher präsentiert die Erich Stallkamp ESTA aus Dinklage gleich mehrere Innovationen.

Der Spezialist für Behälter, Pumpen, Rührwerke und Separatoren aus Edelstahl stellt drei neue Rührwerke sowie einen Separator vor.

Biogasanlagen auch unter erschwerten Bedingungen erfolgreich zu betreiben, ist heute die große Herausforderung. Dabei lohnt sich ein Blick auf Details wie den Eigenstrombedarf der Rührwerke, die Strömung im Behälter oder die Langlebigkeit. Exakt für diese Anforderungen präsentiert Stallkamp dem Fachpublikum auf der Messe Biogas Infotage 2017 vom 18. bis zum 19. Januar in Ulm interessante Innovationen.

Amortisation nach einem Jahr

Das neu entwickelte Tauchmotorrührwerk 3M überzeugt zum Beispiel durch eine konstante, mittlere Strömungsleistung bei besonders geringer Stromaufnahme. Tauscht man ein herkömmliches 18,5-kW-Tauchmotorrührwerk durch den Mittelschnellläufer in der 11-kW-Variante aus, lassen sich pro Jahr bis zu 4.000 Euro Stromkosten einsparen – bei gleicher oder besserer Schub- bzw. Rührleistung. Ein Austausch amortisiert sich meist schon innerhalb des ersten Jahres.

Einen anderen Ansatz wählt Stallkamp mit dem neuen Modell GFR-3: Die Entwickler statteten das bewährte Großflügelrührwerk mit einem weiteren Rührflügel aus. Dadurch konnten sie die Schubkraft und die Umwälzleistung signifikant steigern.

Geeignet für den robusten Einsatz

Komplett aus Edelstahl gefertigt ist die dritte Stallkamp-Neuentwicklung – das Tauchmotorrührwerk (Ni-Resist) TMR 3i. Die Innovation eignet sich perfekt für den Einsatz in besonders aggressiven Medien.

Separation 2.0.: Klappe war gestern – nur die Action zählt

Daneben zeigt die Erich Stallkamp ESTA GmbH aus Dinklage ihre Separatoren der neuesten Generation, die allesamt durch ihre Benutzerfreundlichkeit punkten und durch den schwenkbaren hydraulischen Kegelkopf besonders einfach zu warten sind.

Aus der gleichmäßigen Kraftverteilung des Kegelkopfes auf den Feststoff resultiert ein sicherer Betrieb des Separators. Die Folge: Der gewünschte Grad der Trockensubstanz ist selbst im laufenden Betrieb problemlos veränderbar und Dank der Manometeranzeige auch reproduzierbar. Im Ergebnis wird Stallkamp mit diesem breiten Separatoren-Programm von klassisch über die mobilen Einheiten bis hin zum kleinen handlichen Separator mit Fahrwerk nahezu jeder Anforderung gerecht.

Über Erich Stallkamp

Die Erich Stallkamp ESTA GmbH kann bereits auf über 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken und überzeugt durch kontinuierliche Weiterentwicklung mit Ihren Produkten. Der Firmenstandort Dinklage im Herzen des Oldenburger Münsterlandes war damals sehr gut gewählt. Aus anfänglich zwei sind mittlerweile fast 200 Mitarbeiter geworden. Ebenso wie das Produktportfolio hat sich auch die Produktionsfläche über die Jahre von knapp 300 m2 auf über 46.000 m2 vergrößert.

Mit Antriebssystemen für Fütterungs-, Entmistungs- und Eiersammelanlagen ist das Unternehmen an den Start gegangen. Das Erfolgsgeheimnis liegt in der hohen Qualität, Langlebigkeit und Robustheit von Produkten aus rostfreiem Edelstahl. Deshalb entwickelte, konstruierte und fertigte Stallkamp nicht nur Edelstahl-Lagerbehälter für die Landwirtschaft: Er baute zunehmend auch Abwassertechnik-Anlagen für Industrie und Kommunen. Und das macht das Unternehmen noch heute. Egal ob Behälter, Separatoren oder Pumpen und Rührwerke - Stallkamp steht für Qualität »Made in Germany«. Darüber hinaus ist die Planung und Produktion von Biogas-Anlagen ebenso ein wichtiger Bestandteil der Produktpalette.

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