Prämie für den Austausch alter Heizungspumpen

16.04.2009

Staatliche Zuschüsse beleben das Geschäft mit energieeffizienten Pumpen wie der ALPHA2 von Grundfos.

Prämie für den Austausch alter Heizungspumpen

Die ALPHA2 von Grundfos (Grundfos, Erkrath)

Hausbesitzer und Eigentümer von Wohngebäuden, die auf Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A umrüsten, können ab sofort bares Geld sparen. Der Bund beteiligt sich an den Kosten des Einbaus. Liegt der Rechnungsbetrag zwischen 100 und 400 Euro, erhalten sie einen Zuschuss von 100 Euro. Bei höheren Installationskosten beträgt der Zuschuss 25 Prozent.

„Das ist nicht nur für Hausbesitzer eine gute Nachricht“, freut sich Wolfgang Richter, Marketingleiter der Grundfos GmbH. Auch Handwerksbetriebe profitierten von der Abwrackprämie für veraltete Pumpen. „Installateure können ihre Kunden auf die staatliche Prämie hinweisen und so einen weiteren Anreiz schaffen, auf energieeffiziente und umweltfreundliche Pumpen umzustellen.“

Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A sparen gegenüber herkömmlichen Modellen so viel Strom, dass sich die Anschaffung nach wenigen Jahren amortisiert. Die ALPHA2 von Grundfos beispielsweise kann den Verbrauch auf bis zu fünf Watt reduzieren. Damit benötigt sie gegenüber herkömmlichen Pumpen bis zu 80 Prozent weniger Strom.

„Die Entscheidung der Bundesregierung kam genau zur richtigen Jahreszeit“, ist Richter überzeugt. So können die warmen Monate optimal genutzt werden, um Heizungsanlagen umzurüsten.

Den Antrag auf einen Zuschuss kann jeder Eigentümer von selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden (private Personen, aber auch Wohnungsunternehmen, Kommunen, Gemeindeverbände und sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts) stellen, sobald der Installateur die alte Pumpe gegen ein modernes Modell wie die ALPHA2 ausgetauscht hat. Bearbeitet wird der Antrag von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Über Grundfos

Grundfos vertreibt jährlich 16 Millionen Pumpen und setzt als Weltmarktführer Standards in Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Zum Portfolio des 1945 in Dänemark gegründeten Unternehmens gehören unter anderem Pumpen und Anlagen für die Wasserver- und Wasserentsorgung sowie industrielle Prozesse. In der Gebäudetechnik agiert Grundfos als Komplettanbieter von Pumpen für Heizung, Klima, Lüftung sowie Wasserver- und Wasserentsorgung. Zur Grundfos Gruppe gehören 75 Unternehmen in 43 Ländern mit mehr als 17.000 Beschäftigten. In Deutschland arbeiten für Grundfos mehr als 1.500 Mitarbeiter. Sitz der Vertriebsgesellschaft ist Erkrath. Produktionsgesellschaften unterhält Grundfos in Wahlstedt, Bodenheim und Pfinztal.

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