Pfeiffer Vacuum gibt das Ergebnis für die ersten neun Monate 2013 bekannt

07.11.2013

In den ersten neun Monaten 2013 erzielte Pfeiffer Vacuum einen Umsatz in Höhe von 299,8 Mio. Euro und erreichte damit eine EBIT-Marge von 12,1 Prozent. In einem schwierigen Marktumfeld liegt dieses Ergebnis im Rahmen der Erwartungen.

„Der Umsatz lag im dritten Quartal auf dem Niveau der beiden Vorquartale“, sagt Manfred Bender, Vorstandsvorsitzender der Pfeiffer Vacuum Technology.

„Der anziehende Auftragseingang während des dritten Quartals stimmt uns zuversichtlich, unsere kommunizierten Ziele für das Geschäftsjahr zu erreichen. Dieser positive Trend hat sich im Oktober weiter verstärkt. Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass wir auch entsprechende Impulse für unseren Produktionsstandort in Frankreich verzeichnen."

„Zudem ermutigt uns das deutlich verbesserte Betriebsergebnis im dritten Quartal, durch welches die EBIT-Marge nach neun Monaten bereits über dem avisierten Wert von 12 Prozent liegt.“ Bender führt weiter aus: „Darüber hinaus haben wir nach drei Quartalen bereits einen operativen Cash-Flow von 28,0 Mio. Euro erwirtschaftet, von welchem unter anderem ein Betrag von 9,6 Mio. Euro zur Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten verwendet wurde. Die liquiden Mittel betrugen am Ende des Berichtszeitraums 80,3 Mio. Euro und überstiegen die Bankverbindlichkeiten von 42,6 Mio. Euro wieder deutlich. Wir bleiben also auf Netto-Basis schuldenfrei.“

Der Vorstandvorsitzende fährt fort: „In Bezug auf das Gesamtergebnis für 2013 gehen wir davon aus, dass der Umsatz das untere Ziel der angepeilten Spanne von 420 Mio. Euro bis 450 Mio. Euro erreichen wird. Der Wert für die prognostizierte EBIT-Marge liegt weiterhin bei etwa 12 Prozent.“

Die Umsatzentwicklung in den verschiedenen Absatzmärkten war vergleichsweise uneinheitlich. Dies gilt sowohl für die Marktsegmente wie auch geographisch. Bei der Umsatzverteilung nach Marktsegmenten verbuchte der Halbleitermarkt einen Rückgang von 37 Prozent auf 82,7 Mio. Euro (9M/2012: 131,5 Mio. Euro). Der Umsatz im Industriesegment ging um 6 Prozent auf 80,0 Mio. Euro zurück (9M/2012: 85,1 Mio. Euro). Ähnlich entwickelte sich der Bereich der Analytik, welcher um 5 Prozent auf 59,8 Mio. Euro abnahm (9M/2012: 63,0 Mio. Euro). Der Beitrag aus dem Marktsegment Forschung & Entwicklung blieb mit 40,2 Mio. Euro nahezu unverändert (9M/2012: 40,3 Mio. Euro). Im Marktsegment Beschichtung gelang es hingegen im Berichtszeitraum, den Umsatz um 8 Prozent auf 37,2 Mio. Euro zu steigern (9M/2012: 34,4 Mio. Euro).

In Europa ging der Umsatz in den ersten neun Monaten 2013 um 4 Prozent auf 138,0 Mio. Euro zurück (9M/2012: 144,4 Mio. Euro). Der Umsatz in Asien verringerte sich in den ersten neun Monaten um ein Viertel auf 100,9 Mio. Euro (9M/2012: 134,5 Mio. Euro). In Nord- und Südamerika betrug der entsprechende Rückgang 19 Prozent auf 60,2 Mio. Euro (9M/2012: 74,6 Mio. Euro).

Beim Umsatz nach Produktgruppen verzeichnete der Service einen Anstieg um 6 Prozent auf 60,8 Mio. Euro (9M/2012: 57,2 Mio. Euro). Demgegenüber ging der Umsatz mit Vorpumpen um 34 Prozent auf 64,5 Mio. Euro zurück (9M/2012: 97,4 Mio. Euro). Der Umsatz mit Instrumenten und Komponenten ging um 12 Prozent auf 73,8 Mio. Euro zurück (9M/2012: 83,9 Mio. Euro). Der Umsatz mit Turbopumpen nahm um 8 Prozent ab auf 93,5 Mio. Euro (9M/2012: 101,1 Mio. Euro); bei den Systemen sank er um 51 Prozent auf 7,2 Mio. Euro (9M/2012: 14,7 Mio. Euro).

Der Auftragseingang lag in den ersten neun Monaten 2013 bei 309,5 Mio. Euro und damit um 11,1 Prozent unter dem letztjährigen Wert (9M/2012: 348,2 Mio. Euro). Die Book-to-Bill Ratio, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, belief sich per 30. September 2013 auf 1,03 (9M/2012: 0,98). Der Auftragsbestand lag an besagtem Datum mit 81,5 Mio. Euro knapp über dem Betrag am Ende der Vergleichsperiode (30. September 2012: 81,4 Mio. Euro).

Trotz des Rückgangs des Gesamtumsatzes um 15,4 Prozent erhöhte sich die Rohertragsmarge des Unternehmens in den ersten neun Monaten um 0,5 Prozentpunkte auf 36,9 Prozent (9M/2012: 36,4 Prozent). Das Betriebsergebnis lag mit 36,2 Mio. Euro um 32,5 Prozent unter dem Vergleichswert der Vorjahres (9M/2012: 53,6 Mio. Euro). Die daraus resultierende EBIT-Marge belief sich auf 12,1 Prozent (9M/2012: 15,1 Prozent) und befand sich damit im Bereich des Zielwerts für das Gesamtjahr. Das Nettoergebnis lag mit 24,4 Mio. Euro 31,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (9M/2012: 35,8 Mio. Euro). Dies führte zu einem Ergebnis je Aktie von 2,47 Euro im Berichtszeitraum der ersten neun Monate 2013 (9M/2012: 3,60 Euro).

Weitere Artikel zum Thema

Axel Stepken folgt Jens Riedl im Aufsichtsrat der GEA Group AG

18.03.2024 -

Prof. Dr.-Ing. Axel Stepken, Vorstandsvorsitzender der TÜV SÜD Stiftung, wird sich in der ordentlichen Hauptversammlung am 30. April 2024 den Aktionärinnen und Aktionären zur Wahl als neues Mitglied des Aufsichtsrats der GEA Group Aktiengesellschaft stellen. Für den Fall seiner Wahl hat ihn der Aufsichtsrat zum Mitglied des Präsidial- und Nachhaltigkeitsausschusses des Aufsichtsrats gewählt.

Mehr lesen