KSB-Gruppe liefert Pumpen für den Lake Mead Tunnel

24.02.2010

GIW Industries, ein in Grovetown, Georgia, USA angesiedeltes Tochterunternehmen der KSB-Gruppe, liefert acht schwere Feststoffpumpen zum Bau des „Lake Mead Intake Tunnel 3“.

KSB-Gruppe liefert Pumpen für den Lake Mead Tunnel

KSB-Tochter GIW Industries liefert acht schwere Feststoffpumpen zum Bau des „Lake Mead Intake Tunnel 3“. (Foto: KSB)

Das 450 Millionen US-Dollar teure Tunnelprojekt wird 2012 fertig gestellt. Der neue Zulauftunnel ist notwendig geworden, um die Wasserversorgung von Las Vegas und angrenzenden Gemeinden sicherzustellen.

Jede der acht LSA36-Hochdruckpumpen hat ein Gewicht von fast 11 Tonnen. Drei der gelieferten Pumpen werden einen riesigen rotierenden Bohrkopf einer Tunnelbohrmaschine mit Schlamm als Schmierstoff versorgen. Vier weitere Pumpen werden abgebrochene Steine und den verunreinigten Schlamm zu einer Aufbereitungsanlage transportieren. In dieser sorgt eine achte Pumpe für die Flüssigkeitsumwälzung in der Schlammaufbereitung. Die GIW-Aggregate sollen ab Mai 2010 eingebaut werden.

Die KSB-Gruppe erhielt den Auftrag unter anderem, weil die Pumpen in den USA gefertigt wurden und als extrem robust gelten. 90 Prozent des Wasserbedarfs von Las Vegas werden heute über den am Hoover-Damm gestauten Lake Mead am Colorado gedeckt. Die Southern Nevada Water Authority (SNWA) betreibt etwa 30 Kilometer östlich von Las Vegas am Lake Mead zwei Anlagen zur Wasserentnahme. Die Dürreperioden der letzten Jahre haben zu einem starken Absinken des Wasserspiegels geführt, was die Nutzbarkeit der derzeitigen Wasserentnahmestellen gefährdet. Da für die Zukunft ein weiteres Absinken erwartet wird, ist eine dritte Entnahmestelle nötig, um die gegenwärtige Anlagenkapazität sicherzustellen und eine Beeinträchtigung der zukünftigen Wasserversorgung des Gebiets zu verhindern.

Weitere Artikel zum Thema

Grünbeck im Einsatz auf Haiti

06.07.2018 -

2010 gab es auf Haiti ein schweres Erdbeben. Eine Versorgung mit Trinkwasser war fast unmöglich. Daher hat Grünbeck damals kurzfristig zwei Aufbereitungsanlagen kostenlos zur Verfügung gestellt – eine davon mit tatkräftiger Unterstützung von Lieferanten und Partnern.

Mehr lesen