German Water Partnership Jahreskonferenz 2014

22.05.2014

Die Jahreskonferenz von German Water Partnership steht in diesem Jahr im Zeichen der von der Bundesregierung geplanten „Exportinitiative für Umwelttechnologien“. Mit dem Potenzial von rund 350 Unternehmen und Institutionen der deutschen Wirtschaft und Forschung aus dem Wassersektor sieht das Netzwerk GWP die Chance, sich mit einer ‚Globalen Marktoffensive Wasser‘ hier zu positionieren.

So bestimmt denn auch das Motto „Towards a Global Market Initiative of the German Water Sector“ die Inhalte des Tages – sowohl in seiner politischen als auch in seiner fachlichen Ausrichtung.

Politische und marktbezogene Ausrichtung

Das RAMADA Hotel Berlin-Alexanderplatz steht am 24. Juni 2014 im Mittelpunkt der Wasserwirtschaft auf deutscher und auf internationaler Ebene. German Water Partnership (GWP) lädt zu seiner Jahreskonferenz mit einem Programm ein, das zum einen politischen, zum anderen marktbezogen fachlichen Charakter hat. Ein bestimmendes Thema ist dabei die „Globale Marktoffensive Wasser“, mit der sich GWP als Partner der Bundesregierung, der Exportförderung und der Entwicklungszusammenarbeit hinsichtlich der geplanten „Exportinitiative für Umwelttechnologien“ positionieren kann.

Die Marktoffensive Wasser

Mit einer gut durchdachten und gut strukturierten „Globalen Marktoffensive Wasser“ können zwei Ziele angestrebt werden:

  • Die Verbesserung der Nachhaltigkeit des Wassermanagements und der Wasserinfrastruktur weltweit
  • Die Steigerung des deutschen Exports um 12 Prozent pro Jahr.

Mit dem Netzwerk von GWP, das Innovationsfähigkeit, Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit in sich vereint, mit dem Fokus auf die Bedarfe der Metropolen in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie mit einem spezifisch-deutschen Geschäftsmodell können diese Ziele erreicht werden. Dazu gilt es, beide Seiten des Marktes effektiv zusammenzubringen und maßgeschneiderte, kreative und nachhaltige Systemlösungen zu entwickeln und umzusetzen. Die detaillierte Analyse des Zielmarktes und der deutschen Schwachstellen im Wassermarkt sowie eine abgestimmte, zielgerichtete Marketingstrategie sind dafür die probaten Mittel. Eine nachhaltige Marktbeobachtung inklusive einer dauerhaften Präsenz in den Zielmärkten sichert die langfristige Etablierung des deutschen Wasser-Know-hows. Ein operatives Programm gewährleistet die Implementierung des Systemansatzes einschließlich der notwendigen Lösungen für Finanzierung und Investitionen.

Auftakt mit BMUB, BMBF und indischer Botschaft

Den Auftakt bestimmen die Keynotes aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie aus der Botschaft der Republik Indien. Sie leiten und laden ein zu einer vielversprechenden, attraktiven Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Entwicklungszusammenarbeit, Forschung und KMU. Damit sollen die Elemente der „Globalen Marktoffensive Wasser“ und ihre Bedeutung für die geplante „Exportinitiative für Umwelttechnologien“ sowie ihre Einbindung darin erörtert werden.

Die neuen Märkte

Den Einstieg in den Programm-Part mit marktbezogen fachlichem Charakter bieten im Anschluss an die Podiumsdiskussion zwei Fachvorträge mit dem Fokus auf „neue Märkte“; zum einen mit Blick auf die Bedeutung von Capacity Development und zum anderen mit Blick auf deren „Erschließung“.

Vier Roundtables – ein großes Thema

Vier Roundtables, zwei jeweils parallel, bieten als Thema die nachfrageorientierte Darstellung von Märkten bzw. den Ansatz der Systemlösung im jeweiligen Kontext mit dem Ziel, die nachfrageorientierten Komponenten der Marktoffensive mit den Vertretern der jeweiligen Zielmärkte zu diskutieren und mögliche Ansätze herauszuarbeiten. Die Ergebnisse werden in einer Abschlussrunde aufbereitet und präsentiert, die Fortführung der erarbeiteten Ansätze und die Verwertung der gesammelten Ideen angestrebt.

Drei der Roundtables sind Länder-/Regionen-bezogen (ASEAN, Afrika und Zentralamerika), der vierte nimmt Bezug auf das Thema Urbane Infrastrukturlösungen.

Begleitet wird die Jahreskonferenz von einer Ausstellung, in der sich die Teilnehmer über deutsches Know-how, Technologien und Produkte im Wassersektor informieren können.

Anmeldungen zur Jahreskonferenz sind noch bis zum 30. Mai 2014 möglich.

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