Gehäuseschlauchpumpen mit EtherNet/IP-Steuerung

19.08.2020
Die Schlauchpumpen der Baureihen 530, 630 und 730 der Watson-Marlow Fluid Technology Group sind ab sofort mit EtherNet/IP-Steuerung verfügbar. Anwender erhalten durch das herstellerunabhängige industrielle Netzwerkprotokoll schnellen Zugriff auf die genauen Leistungsdaten ihrer Pumpen und verfügen über eine nahtlose Verbindung zu modernen SPS-Steuerungssystemen und dem „Internet der Dinge“.
Gehäuseschlauchpumpen mit EtherNet/IP-Steuerung

Watson-Marlow Gehäuseschlauchpumpen jetzt mit EtherNet/IP-Steuerung (Bildquelle: Watson-Marlow Fluid Technology Group)

Die Ethernet-Modelle umfassen die drei Watson-Marlow Gehäusepumpenbaureihen 530En, 630En und 730En mit je nach Baureihe unterschiedlichen Fördermengen bis zu 55 l/min (730En), unterschiedlichen Druckeigenschaften und Drehzahlregelbereichen. Die Ethernet-Modelle sind für nahezu alle Industrie- und Prozessanwendungen geeignet. Durch die Schutzart IP66 können die Pumpen in nahezu allen Umgebungen eingesetzt werden. Darüber hinaus bieten sie eine fünfjährige Garantie.

Die EtherNet/IP-fähigen Schlauchpumpen sind vollständig kompatibel mit modernen Prozessleitsystemen sowie SPS-Steuerungen führender Anbieter wie Rockwell Automation, Emerson (Delta-V) und Schneider. Die Einrichtung ist schnell und einfach durchführbar, dank eines elektronischen Datenblatts und eines „Add-on-Profils“ von Rockwell Automation, das einfache Registerkarten zur Netzwerkeinrichtung bietet.

Die Pumpen verfügen auch über eine direkte Schnittstelle zu Druck- und Durchflusssensoren von Fremdherstellern und erlauben so den Zugriff auf Sensordaten über das Netzwerk. Anwender können zwischen verschiedenen führenden Sensorherstellern wie Sonotech, Pendotech und Krohne wählen.

Leistungsüberwachung
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Anwender spezifische Grenzwerte für den Pumpenbetrieb festlegen können. Diese nützliche Funktion ist eine einfache und kostengünstige Lösung zur Sicherung der Prozessintegrität durch eine unabhängige Überwachung der Förderleistung. Die Sensoren können die Pumpe sicher stoppen, sollten vordefinierte Grenzwerte überschritten werden.

Intelligente Netzwerksteuerung
Fortschritte bei digitalen Technologien verändern zunehmend die Steuerung von Produktions- und Prozessanlagen. Besonders weit verbreitet ist der EtherNet/IP-Standard. Dieses herstellerunabhängige industrielle Netzwerkprotokoll passt das Common Industrial Protocol (CIP) an das Standard-Ethernet an, unterstützt eine einfache Netzwerkintegration und ermöglicht erweiterte Funktionen bei Datenaustausch und Diagnose. Darüber hinaus macht eine Echtzeitkommunikation die Abläufe sicher und flexibel.

EtherNet/IP wird von vielen Anbietern von Automatisierungs- und industriellen Prozesslösungen unterstützt. Das Protokoll bietet alle Vorteile moderner digitaler Netzwerke wie zum Beispiel eine verbesserte Prozesssteuerung, reduzierte Betriebskosten und minimierte Ausfallzeiten. Dadurch benötigen Pumpenanwender keine digitalen Gateways und teuren SPS-Schnittstellenkarten mehr und profitieren von einer Reduzierung der Systemkosten, des Platzbedarfs und der Komplexität.

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