CHRIST meldet starkes Wachstum in den ersten drei Quartalen 2007

23.11.2007

„Die strategische Positionierung der CHRIST in der Wassertechnologie für die Wachstumsmärkte des 21. Jahrhunderts bringt Rekordwerte sowohl im Auftragseingang als auch beim Umsatz. CHRIST partizipiert durch die zunehmend globale Präsenz an der Dynamik in den für die Wassertechnologie boomenden Weltregionen,“ so Dr. Karl Michael Millauer, CEO der Christ Water Technology Group über die ersten neun Monate 2007.

  • Auftragseingang +50% auf 270,1 Mio. €
  • Auftragsstand +45% auf 253,5 Mio. €
  • Umsatz +32% auf 199,2 Mio. €
  • EBIT +20% auf 5,8 Mio. €
  • Nettoergebnis +17% auf 2,9 Mio. €

Der Auftragseingang wurde in den ersten neun Monaten 2007 um 50% auf 270,1 Mio. € (Vorjahr 179,6 Mio. €) gesteigert. Die Auftragsbücher weisen mit 253,5 Mio. € und einem Plus von 45% zum Vorjahr (175,0 Mio. €) ebenfalls ein All-time-High aus.

Der Gruppenumsatz wurde in den ersten drei Quartalen um 32% auf 199,2 Mio. € (Vorjahr 151 Mio. €) angehoben. Die Umsätze im Service- und Ersatzteilgeschäft legten um 10% auf 26,4 Mio. € (Vorjahr 24,0 Mio. €) zu.

Das EBIT wuchs im 3. Quartal unterdurchschnittlich und beträgt kumuliert nach drei Quartalen 5,8 Mio. €, was einem Anstieg von 20% zum Vorjahreswert von 4,8 Mio. € entspricht. Eine noch stärkere Ertragsentwicklung wurde durch operative und nicht-operative Effekte im 3. Quartal gebremst. Der unerwartet starke Kostenanstieg beim Zukauf von Material und Drittleistungen führte durch die langen Projektvorlaufzeiten im Kraftwerksgeschäft bei einigen knapp kalkulierten Altprojekten zu signifikanten Projektkostenüberschreitungen. Eine weitere Sonderbelastung resultierte aus einem Ergebniseinbruch bei der in 2006 erworbenen 51%-Beteiligung KF Engineering GmbH (vormals KF Service GmbH). Rasch umgesetzte Korrekturmaßnahmen und die Übernahme der operativen Leitung durch CHRIST sollten vor dem Hintergrund eines sehr guten Marktumfelds bereits in den nächsten Quartalen eine deutlich positive Entwicklung ermöglichen.

Das Ergebnis vor Steuern stieg infolge des verbesserten Finanzergebnisses um 38% auf 4,8 Mio. € (Vorjahr 3,5 Mio. €). Der durch die Steuerreform in Deutschland resultierende niedrigere Ertragssteuersatz führt durch die Anpassung bei Steuerlatenzen zu einem Einmaleffekt, wodurch sich die kumulierte Steuerquote auf rund 40% erhöht. Dadurch steigt der Periodenüberschuss lediglich um 17% auf 2,9 Mio. € (Vorjahr 2,4 Mio. €). Nach Abzug der Minderheitsanteile resultiert ein Überschuss für die Aktionäre der Gesellschaft von 3,2 Mio. € (Vorjahr 2,6 Mio.€) oder 0,18 € pro Aktie gegenüber 0,14 € im Vorjahr.

Das Konzerneigenkapital (inklusive Minderheitenanteile) erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2006 um 6% von 43,2 Mio. € auf 45,7 Mio. €. Die Eigenkapitalquote verwässert sich durch das Bilanzsummenwachstum von 25,8% auf 23,2%. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit ist trotz verbessertem Cashflow aus dem Ergebnis durch den wachstumsbedingten höheren Working Capital-Bedarf mit -7,1 Mio. € geringfügig besser als im Vorjahr (-7,4 Mio. €). Die Nettoverschuldung ist gegenüber dem 31.12.06 von 34,8 Mio. € auf 46,7 Mio. € angestiegen.

Ausblick

Karl Michael Millauer: „Das 3. Quartal ist ergebnismäßig auf Grund der geschilderten Sondereffekte bei KF, im Kraftwerksgeschäft und auf der Steuerseite hinter den Erwartungen zurück geblieben. Es wurden bereits entsprechend wirksame Korrektur- und Begleitmaßnahmen gesetzt. Weiters erwarten wir, dass die nachlaufenden Ergebnisbelastungen in diesen Bereichen durch höhere Beiträge aus anderen Geschäftsbereichen im 4. Quartal kompensiert werden können.“

Gestützt auf einen gesunden Auftragsbestand sowie auf anhaltend hohe Auftragseingänge – mit angepassten Margen und eingepreisten Risikovorsorgen für Beschaffungskosten-steigerungen – erwartet der Vorstand bei einem zweistelligen Umsatzwachstum im Jahr 2007 ein ebenfalls zweistelliges Ergebniswachstum.

Der Vertragsabschluss über den Erwerb der Zeta-Gruppe erfolgte nach dem Berichtszeitraum. Die Integration in die Division Pharma & Life Science beinhaltet großes Potenzial sowohl für CHRIST als auch für Zeta und sollte bereits im Jahr 2008 positive Ergebnisbeiträge liefern.

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