Neuer Meilenstein in der Wasseraufbereitung: Optimierte Sensortechnologie für Gesamtchlor-Messung

12.09.2024
Für die zuverlässige Online-Messung von Gesamtchlor hat das Heidelberger Unternehmen ProMinent zwei leistungsfähige Sensoren entwickelt. Der neuartige Aufbau des Membransystems ermöglicht noch genauere und langzeitstabilere Messungen des Gesamtchlors sowie die Bestimmung des gebundenen Chlors.
Neuer Meilenstein in der Wasseraufbereitung: Optimierte Sensortechnologie für Gesamtchlor-Messung

DULCOTEST-Sensoren für Gesamtchlor CTE 2 und CTE 3 (Bildquelle: ProMinent GmbH)

Die seit Kurzem verfügbaren Produkte CTE2 und CTE3 sind vielseitig in den unterschiedlichsten Wasserqualitäten einsetzbar und mit zahlreichen Desinfektionsverfahren kombinierbar.

Die neuen DULCOTEST-Sensoren sind einsetzbar zur Ermittlung von gebundenem Chlor in Schwimmbadwasser, Chloraminierung von Trinkwasser, Desinfektion des Ablaufs kommunaler und industrieller Abwasserbehandlungsanlagen sowie zur Qualitätssicherung in der Lebensmittelindustrie.

Beide Baureihen CTE2 und CTE3 verfügen über unterschiedliche Messbereiche und Signalausgänge und sind selbst für hohe pH-Werte bis 9,5 einsetzbar. Zudem ist die Baureihe CTE3 mittels modifiziertem Elektrodenmaterial auf den speziellen Einsatz im Zusammenhang mit dem Desinfektionsverfahren der Inline-Elektrolyse (Rohrzellenelektrolyse) ausgelegt.

Innovatives Membransystem steigert Effizienz
Die Weiterentwicklung des Membransystems hat bei aussagekräftigen Feldtests in einem öffentlichen Schwimmbad bereits deutliche Optimierungen gezeigt: Im Vergleich zum Vorgänger CTE1 zeigen die neuen Sensoren gegenüber den unterschiedlichen Chlorverbindungen deutlich homogenere Empfindlichkeiten. Die dadurch erreichte höhere Messgenauigkeit liefert präzisere Ergebnisse bei veränderlichen Verhältnissen von freiem zu gebundenem Chlor.

Weitere positive Aspekte
Beide Sensortypen weisen über die Einsatzdauer eine geringere Signaldrift durch minimierten Elektrolytverlust auf. Daraus resultiert ein zeitlich stabilerer Messwert und somit ein niedrigerer Wartungsaufwand aufgrund längerer Kalibrierintervalle. Ein weiterer Pluspunkt ist die erhöhte Standzeit des Elektrolyten beim CTE2 von neun Monaten. Die präzise amperometrische Messung in Echtzeit ermöglicht eine effiziente Prozessführung ohne Störung durch Trübung oder Färbung des Wassers.

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