BWT im ersten Halbjahr: Umsatz und EBITDA + 15%

11.08.2010

Der konsolidierte Konzernumsatz der BWT ist im ersten Halbjahr von 200,0 Mio. € um 15,2 Prozent auf 230,4 Mio. € gestiegen. Der Umsatz im Point-of-Entry-Bereich ist in den ersten sechs Monaten insgesamt um 12,9 Prozent gewachsen.

Point-of-Use-Produkte legten im gleichen Zeitraum um fast 43 Prozent zu. Alle Produktbereiche („BWT-water & more“-Kaffeemaschinenfilter, „Perfect Water“-Tischwasserfilter und Wasserspender) haben dazu beigetragen.

„Unser Wachstumstempo zum Jahresanfang 2010 hat sich im zweiten Quartal auf rund 10 Prozent ermäßigt. Das Pharma- und Point-of-Use-Geschäft bilden unsere wichtigsten Wachstumstreiber dank einzigartiger Innovationen wie Magnesium2++ für ein neues Geschmackserlebnis für Trinkwasser und Heißgetränke,“ kommentiert Andreas Weißenbacher, Vorstandsvorsitzender der BWT-Gruppe, das erste Halbjahr 2010.

Die durchgeführten Anlageinvestitionen für das PoU-Geschäft und die neuen Pharma-Aktivitäten haben zu erhöhten Abschreibungen geführt, wodurch das EBIT kumuliert im ersten Halbjahr nur um 4,2 Prozent auf 19,2 Mio. € zunahm. Das vorjährige Finanzergebnis inkludierte einen einmaligen Sonderertrag aus dem Verkauf einer 12%igen Beteiligung an einem Wasserwerk auf den Malediven in Höhe von 4,5 Mio. €, der in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres nur zum Teil aufgefangen werden konnte.

Das Konzernergebnis nach Minderheitsanteilen erreichte 2010 bisher 14,5 Mio. € gegenüber 16,8 Mio. € im Vorjahr (-13,5%). Damit konnte trotz der höheren Abschreibungen etwa die Hälfte des gegenüber dem Vorjahr wegfallenden, aus dem Beteiligungsverkauf stammenden Sonderertrages aufgeholt werden. Das Ergebnis je Aktie liegt per 30.6. bei 0,84 €.

Der Mitarbeiterstand der BWT-Gruppe ist im Vergleich zum Vorjahr von 2.345 Personen auf 2.630 Personen gestiegen. Diese Zunahme ist hauptsächlich auf die seit Oktober des letzten Jahres konsolidierten Pharmagesellschaften und die seit Dezember 2009 voll konsolidierte Zeta-Gruppe zurückzuführen. Außerdem wurden in Österreich die Produktionskapazitäten für das Point-of-Use-Geschäft ausgebaut.

Ausblick

Andreas Weißenbacher: „Ziel der BWT im heurigen Wirtschaftsjahr ist es, die außerordentlichen positiven Ergebniseinflüsse aus einem Beteiligungsverkauf im Vorjahr durch ein Wachstum im operativen Ergebnis wett zu machen und somit das Konzernergebnis insgesamt auf Vorjahresniveau zu halten. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen, dass dieses Ziel herausfordernd, aber erreichbar ist. Die BWT-Gruppe arbeitet weiterhin konsequent an der Umsetzung ihrer Markenstrategie, durch den Ausbau des Point-of-Use-Bereiches die Marke BWT ´vom Keller auf den Tisch´ zu bringen.“

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