ABB setzt Transformation fort

11.05.2017

„ABB konnte den Umsatz im zweiten Quartal in Folge steigern. Berücksichtigt um die im letzten Jahr kommunizierte Berichtigung von versicherungstechnischen Rückstellungen, hat sich auch die operative Performance weiter verbessert“, sagte Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB.

„Wir sehen erste Anzeichen einer Marktstabilisierung in Teilen der Prozessindustrie und auch einige Wachstumssignale in frühzyklischen Geschäften. Der geringere Auftragseingang in der Division Stromnetze erklärt sich durch ein Grossprojekt in China, das im ersten Quartal 2016 gebucht worden ist. Insgesamt bleibt die Nachfragesituation in China positiv.“

  • Umsatzplus von 3 Prozent
  • Basisaufträge um 2 Prozent gestiegen
  • Gesamtauftragseingang spiegelt rückläufige Grossaufträge wider, Book-to-Bill-Verhältnis von 1,07x
  • Operative EBITA-Marge von 12,1 Prozent; solide operative Leistung unter Berücksichtigung des positiven Effekts von 60 Basispunkten aus Anpassung von versicherungstechnischen Rückstellungen im Jahr 2016
  • Konzerngewinn auf 724 Millionen US-Dollar (Vorjahresquartal: 500 Millionen US-Dollar) gestiegen; operativer Gewinn pro Aktie um 1 Prozent erhöht
  • Cashflow aus Geschäftstätigkeit von 509 Millionen US-Dollar spiegelt Aufschub von Bonuszahlungen aufgrund der Vorfälle in Südkorea wider
  • Aktives Portfoliomanagement: Verkauf des Hochspannungskabelgeschäfts abgeschlossen, Übernahme von B&R am 4. April angekündigt
  • Kommerzielle Markteinführung von ABB Ability

„Wir haben unser branchenführendes Digitalangebot ABB Ability auf den Markt gebracht und freuen uns sehr über die enorm positive Kundenresonanz“, so Spiesshofer. „Mit dem abgeschlossenen Verkauf des Kabelgeschäfts und der vor kurzem angekündigten Akquisition von B&R, einem Innovationsführer im Bereich Maschinen- und Fabrikautomation, setzen wir unser strategisches Portfoliomanagement aktiv und konsequent fort. Wir haben die Risiken im Portfolio weiter abgebaut und verlagern den Schwerpunkt von ABB konsequent auf wachstumsintensive Segmente und verbesserte Wettbewerbsfähigkeit.“

Quelle: ABB Group

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