Neue sera Kolben-Membranpumpen

22.02.2011

sera bietet vier neue Baureihen von Mehrlagen-Membranpumpen und vier neue Baureihen von Kolben-Membranpumpen mit Mehrlagenmembran-Technologie an.

Neue sera Kolben-Membranpumpen

Die neuen sera Kolben-Membranpumpen R410.2KM und C409.2-10KM

Darunter jeweils zwei Baureihen für die lokale, manuelle Regelung (R-Baureihe) sowie zwei Baureihen mit integrierter Steuerungselektronik (C-Baureihe).

Mit den neuen Kolben-Membranpumpen erfüllt sera die Kundenwünsche nach Leistungsbereichen von 7,5 l/h bis 900 l/h bei einem Betriebsdruck bis zu 80 bar. Für Betriebsdrücke im Bereich bis 20 bar bietet sera mit den neuen Mehrlagen-Membranpumpen Lösungen für Leistungsbereiche von 10 l/h bis 1.200 l/h.

Gerade in den Bereichen, in denen aggressive und toxische Chemikalien umweltverträglich und genau Prozessen zudosiert werden müssen, finden die neuen Pumpen Anwendung.

Die Einsatzgebiete der Kolben-Membranpumpen erstrecken sich von der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie, z. B. bei der Dosierung von Additiven, bis hin zur Desinfektion von Trink- und Brauchwasser in Systemen bei Drücken größer 10 bar. Ebenso zählt die Dosierung von Additiven und Aromen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu einem wichtigen Einsatzgebiet. In der Kraftwerkstechnik finden die Kolben-Membranpumpen im Dosierprozess bei der Kesselspeisewasseraufbereitung ihren Einsatz.

Beide neuen Pumpentypen bestechen durch ihre Mehrlagenmembranen aus PTFE mit integrierter Membranbruchsignalisierung. Zudem sind sie für die Förderung und Dosierung nahezu aller niedrig- und mittelviskosen sowie leit- und nichtleitfähigen Flüssigkeiten bestens geeignet. Die Mehrlagenmembran sorgt für die Trennung des medienberührten Teiles vom Antrieb. Die neuen Mehrlagenmembranen sind so aufgebaut, dass selbst im Störfall kein Kontakt zwischen Pumpenhydraulik und Medium stattfinden kann und somit weder Korrosion innerhalb der Pumpe noch eine Kontamination des Fördermediums oder der Umwelt auftreten können. Dies reduziert die Lebenszykluskosten (LCC) und sichert den Prozess.

Die C-Baureihen enthalten die bereits bewährte sera-Steuerungselektronik. Dies ist bei Dosierpumpen für Mitteldruckbereiche ein neuer Ansatz. Die Steuerungselektronik ermöglicht u.a. die Überwachung von Behälterfüllständen, die Kontrolle des Zustandes der Membrane, die Durchflussüberwachung bzw. -messung sowie die Anpassung der Hubgeschwindigkeit bei viskosen Fördermedien. Ebenso ist sie geeignet für die Ansteuerung mit konventionellen analogen und digitalen Signalen. Sie lässt sich kostengünstig und reibungslos in automatische Prozesse durch das "Plug & Dose"-Prinzip einsetzen und ist somit in nahezu alle bestehenden Systeme des Betreibers integrierbar.

Optional verfügt die Steuerungselektronik über eine Profibus-DP-Schnittstelle und ist für die Kommunikation mit BUS-Systemen der neuesten Generation geeignet.

Bei der mechanischen Ausrüstung der Kolben-Membranpumpen ist eine weitere Besonderheit zu verzeichnen. Ein stufenlos einstellbares, integriertes Hydrauliküberströmventil, das die Pumpe gegen Überdruck absichert.

Die R-Baureihen sind mit entsprechender Ausrüstung selbst für den Einsatz in ATEX-Zone 1 geeignet.

Quelle: sera GmbH

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