KSB schließt Geschäftsjahr 2021 sehr erfolgreich ab

29.03.2022
Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat im Jahr seines 150-jährigen Bestehens das beste Geschäftsjahr seit langem erzielt. Trotz coronabedingter Standortstillegungen in einigen Ländern lagen alle Kennzahlen innerhalb der im vierten Quartal nach oben angepassten Prognose.
KSB schließt Geschäftsjahr 2021 sehr erfolgreich ab

KSB Vorstand 2021: Dr.Schmitz, Hr.Kannefass, Dr.Bross, Dr.Timmermann. (Bildquelle: KSB SE & Co. KGaA)

Der Auftragseingang stieg um 268,3 Mio. € (+ 12,5 %) auf 2.411,7 Mio. € (Vorjahr: 2.143,4 Mio. €). Der Umsatz erhöhte sich ebenfalls deutlich um 135,7 Mio. € (+ 6,1 %) auf 2.343,6 Mio. € (Vorjahr 2.207,9 Mio. €). Besonders erfreulich entwickelte sich das EBIT, das sich von 70,2 Mio. € auf 141,2 Mio. € (+ 101,2 %) verdoppelte. Die Umsatzrendite beträgt 6,0 %.

Aufgrund des herausragenden Geschäftsjahres 2021 mit einem Jahresüberschuss von 110,3 Mio. € schlägt die Geschäftsleitung der Hauptversammlung vor, eine Dividende von 9,00 € sowie zusätzlich eine Jubiläumsdividende von weiteren 3,00 € pro Stammaktie auszuschütten.

„Das gute Geschäftsergebnis ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Das sind zum einen die im Rahmen von Climb 21 eingeführte neue marktorientierte Unternehmensstruktur mit Fokussierung auf margenstärkeres Standard- und KSB SupremeServ-Geschäft mit Ersatzteilen und Service-Dienstleistungen. Zum anderen sind es ein weltweit stringentes Kostenmanagement und die Effekte aus dem Ergebnisverbesserungsprogramm der Muttergesellschaft KSB SE & Co. KGaA. Nicht zuletzt gab es zusätzlichen Rückenwind durch die sich erholende Weltwirtschaft und die trotz andauernder Corona-Pandemie wieder gestiegene Investitionsbereitschaft der Kunden“, sagt Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung.

Neben größeren Aufträgen im Geschäftssegment Standardpumpen, zu denen Gebäudetechnik, Allgemeine Industrie, Chemie und Wasser gehören, gewann KSB auch wieder mehrere Großaufträge, zum Beispiel für die Ausrüstung von Kraftwerken in China, ein Bewässerungsprojekt in Ägypten sowie ein Bergbauprojekt in Kanada.

Alle Regionen haben zum Wachstum beigetragen. Die Gesellschaften in der mit Abstand größten Region Europa, die sich im Corona-Jahr 2020 als stabil erwiesen hatte, erzielten einen Auftragseingang von 1.262,2 Mio. € (+ 7,6 %) und einen Umsatz von 1.261,4 Mio. € (+ 2,6 %). Den größten prozentualen Zuwachs gab es in der Region Mittlerer Osten / Afrika / Russland. Hier stiegen der Auftragseingang um 27,1 % (+ 36,5 Mio. €) auf 171,3 Mio. € und der Umsatz um 11,1 % (+ 14,7 Mio. €) auf 148,0 Mio. €. Auch die Region Asien / Pazifik steigerte den Auftragseingang deutlich um 17,4 % (+ 86,1 Mio. €) auf 579,8 Mio. € und den Umsatz um 14,5 % (+ 70,5 Mio. €) auf 557,4 Mio. €. Ähnlich entwickelte sich auch die Region Amerika. Hier wuchsen der Auftragseingang um 16,5 % (+ 56,4 Mio. €) auf 398,4 Mio. € und der Umsatz um 5,0 % (+ 18,1 Mio. €) auf 376,7 Mio. €.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat KSB die im Strategieprojekt Climb 21 definierte Neuausrichtung des Unternehmens auf margenstarke Märkte und die Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen konsequent weiter vorangetrieben. Insgesamt verfügen jetzt 25 Länder über Online-Shops mit einer neuen, umfassenden Verkaufsplattform, die weitere Absatz- und Kundenkanäle erschließt. Zudem hat KSB auch 2021 mit 104 Mio. € wieder erheblich in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens investiert. Größte Einzelinvestition war die im Jahr 2021 abgeschlossene Kapazitätserweiterung bei der auf Mining spezialisierten Tochtergesellschaft GIW in den USA.

Zudem förderte KSB wichtige Nachhaltigkeitsprojekte. So sind mit den Standorten in Concorezzo, Italien, und Pattensen bei Hannover die ersten Standorte klimaneutral zertifiziert, am Stammsitz in Frankenthal entsteht derzeit eine neue Heizzentrale, die den CO2-Fußabdruck des Unternehmens weiter reduzieren wird.

Auch für das laufende Geschäftsjahr 2022 ist KSB zuversichtlich und strebt eine weitere Steigerung von Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis an. Allerdings bleibt die Lage aufgrund von coronabedingten Lieferengpässen sowie höheren Material-, Rohstoff- und Energiepreisen weiterhin herausfordernd. Zudem werden die politischen und militärischen Auseinandersetzungen im Russland-Ukraine-Krieg das Geschäft belasten.

„Ein besonderer Dank gilt allen unseren Mitarbeitern. Sie haben auch im zweiten Corona-Jahr und unter erschwerten Bedingungen mit großem Engagement und hoher Flexibilität dazu beigetragen, dieses gute Ergebnis zu erwirtschaften. Gemeinsam werden wir auch die vor uns liegenden Herausforderungen meistern“, sagt Dr. Stephan Timmermann.

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