IFAT India 2022: breites Spektrum an Technologien für die Wasser- und Abfallwirtschaft

12.10.2022
Die 9. Ausgabe der IFAT India mit ihrem breiten Angebot an Umwelttechnologie-Lösungen und Branchenführern fand vom 28. bis 30. September 2022 im Bombay Exhibition Centre in Mumbai statt.
IFAT India 2022: breites Spektrum an Technologien für die Wasser- und Abfallwirtschaft

IFAT India 2022: erfolgreiche Messe für Umweltlösungen. (Bildquelle: Messe München GmbH)

Auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern präsentierten sich mehr als 250 Aussteller aus 22 Ländern, einschließlich der Pavillons aus Deutschland, Norwegen, Polen, der Schweiz und den Niederlanden. Umweltwissenschaftler, Unternehmer, Führungskräfte, Think Tanks und Regierungsvertreter tauschten ihr Fachwissen aus.

Eine der zentralen Triebfedern für Umwelttechnologien in Indien ist derzeit die Regierungsinitiative "Swachh Bharat“ (Sauberes Indien). Resultat der politischen Ausrichtung auf diese Kampagne ist eine starke Unterstützung durch Unternehmen, Institutionen und die Zivilgesellschaft. Auf der IFAT India 2022 waren daher führende Unternehmen wie JSW Steel, Zomato und Bisleri vertreten.

„Die IFAT India hat sich einmal mehr als Treffpunkt für Ideen, Innovationen und Partnerschaften in der indischen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Recyclingindustrie erwiesen“, sagt Katharina Schlegel, Director IFAT Auslandsmessen der Messe München. „Dieses Jahr haben wir nicht nur die Ausstellungsfläche um 35 Prozent vergrößern, sondern auch ein umfangreiches Spektrum an Umwelttechnologien zusammenführen können. Die Messe hat ihre Position als führende Plattform weiter gefestigt, die der indischen und globalen Umwelttechnologiebranche die Möglichkeit bietet, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Geschäftspotenziale zu eröffnen. Wir danken unseren Partnern aus der Branche und unseren politischen Beratern, die uns dabei geholfen haben, einen Mehrwert für alle Besucher und Teilnehmer zu schaffen.“

Während der Eröffnungszeremonie betonte der Umweltaktivist Ramveer Tanwar, wie sehr technologische Lösungen und multilaterale Zusammenarbeit sein Team dabei unterstützen, fast 50 Gewässer in Nordindien von Verunreinigungen zu befreien: „Wir begannen als kleines Team begeisterter Jugendlicher, die örtliche Teiche und Seen per Hand reinigten. Heute werden wir von Unternehmen und lokalen Einrichtungen unterstützt, die uns Zugang zu geeigneten Maschinen ermöglichen und damit unsere Bemühungen um eine größere Reichweite und bessere Ergebnisse verstärken. Während sich die Klimakrise verschärft, entwickeln sich die Umwelttechnologien täglich weiter. Darum freue ich mich, die IFAT India zu besuchen, denn hier kann ich die neuesten Technologien kennenlernen, von Branchenführern lernen und mein Netzwerk ausweiten, um mehr Gewässer und Feuchtgebiete im ganzen Land wiederzubeleben.“

Ein Teilnehmer des polnischen Pavillons, Bartosz Kubicki, sagte: „Wir sind spezialisiert auf das Recycling von Elektroschrott und nach dem Erfolg, den wir in den letzten Jahren auf der IFAT München hatten, sind wir sehr erfreut, an der IFAT India teilzunehmen. Es freut mich, mehr über die enormen Möglichkeiten auf dem indischen Markt zu erfahren und mein Wissen und meine Erfahrungen in der europäischen E-Schrott-Recyclingbranche weiterzugeben. Sowohl an unserem Stand als auch bei den Konferenzen und informellen Treffen konnten wir spannende Gespräche führen. Ich freue mich auf weitere Geschäfte aus Indien.“

Weitere Artikel zum Thema

bauma 2022 manifestiert Innovationsfähigkeit der Branche und übertrifft Erwartungen

03.11.2022 -

Wenn das Gelände der Messe München sieben Tage lang zum Zentrum der Baumaschinenindustrie wird, dann ist endlich wieder bauma. Insgesamt rund 3.200 Aussteller aus 60 Ländern (2019: 3.684 Aussteller aus 63 Ländern) und mehr als 495.000 Besucher aus über 200 Ländern (2019: 627.603 Besucher aus mehr als 200 Ländern) kamen von 24. bis 30. Oktober 2022 zur Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte nach München. Der Anteil der internationalen Besucher lag bei rund 50 Prozent.

Mehr lesen