Grünbeck erweitert bewährte Produktreihe zur einfachen Vollentsalzung im Bereich Heizungsschutz

14.12.2018

Heizwasser muss die richtige Beschaffenheit aufweisen, um die Leitungen vor Schäden zu bewahren: So empfiehlt die VDI 2035 die ausschließliche Verwendung von speziell aufbereitetem Wasser, um das System vor Kalk und Korrosion zu schützen. Erst 2017 haben die Experten der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH dazu die Zwei-Komponenten-Heizungswasseraufbereitung vorgestellt.

Grünbeck erweitert bewährte Produktreihe zur einfachen Vollentsalzung im Bereich Heizungsschutz

Diese kombiniert die mobile Mischbettpatrone desaliQ:MA zur Vollentsalzung des Wassers mit zwei unterschiedlichen Dosierflüssigkeiten. Während thermaliQ safe dazu dient, den Anlagenschutz während des Betriebs zu gewährleisten, reinigt thermaliQ clean das Heizungssystem bei einer Heizungssanierung oder vor der Neubefüllung. Durch die Verwendung von thermaliQ safe ist eine Nachkontrolle – wie sonst üblich – nicht mehr schon nach acht bis zwölf Wochen nötig. Stattdessen muss sie nur noch jährlich durchgeführt werden, wodurch sich Kosten und Zeit einsparen lassen.

Füll- und Aufbereitungsgruppe garantieren Heizwasser mit hoher Qualität

„Eine gut funktionierende Wasseraufbereitung, die die Leitungen schont und den Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert, hängt jedoch auch von der richtigen Auswahl der kompletten Heizungsanlage ab“, erklärt Jochen Kitzler, Leiter Vertriebsinnendienst bei Grünbeck. „Dazu zählen der Heizkessel, die Verrohrung und die Komponenten zur Wasseraufbereitung.“ Um letztere noch weiter zu vereinfachen, hat das Unternehmen die Produktgruppe thermaliQ weiterentwickelt. Die Experten bieten nun neben separat erhältlichen Produkten wie Dosierflüssigkeiten auch Komplettsets zur einfachen und sicheren Erstbefüllung und Nachspeisung von Heizungsanlagen mit vollentsalztem Wasser an. Grünbeck empfiehlt dafür die Installation von zwei Baugruppen: „Die Füllgruppe thermaliQ:SB13 trennt das Trinkwasser nach DIN EN 1717 zunächst sicher vom Heizwasser ab und verhindert das Rückfließen von möglicherweise verunreinigtem Wasser aus der Heizungsanlage“, erläutert Kitzler. „Dabei wurde ein Systemtrenner integriert, der sich um 360° drehen lässt, sodass die Füllgruppe sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung eingebaut werden kann. Auf diese Weise erleichtert und beschleunigt er den kompletten Installationsvorgang.“

Als zweite Baugruppe bietet Grünbeck die Aufbereitungsgruppe thermaliQ:HB2. Diese wird zur Vollentsalzung von Wasser eingesetzt, um die Erstbefüllung oder Nachspeisung von Heizkreisläufen so einfach wie möglich zu gestalten. Die Wasseraufbereitungsspezialisten haben zusätzlich eine LF-Messzelle integriert, welche die Wasserqualität zuverlässig prüft und Auffälligkeiten mittels farbiger Leuchtdiode nach dem Ampelsystem meldet. Die Füllpatrone desaliQ:HB2, die speziell auf kleinere bis mittelgroße Heizungssysteme ausgelegt wurde, ist bereits im Lieferumfang enthalten und kann bei Bedarf auch einzeln erworben werden. Mit einem entsprechenden Adapter ist zudem der Anschluss von größeren Mischbettpatronen möglich. Sowohl die Füllgruppe als auch die Aufbereitungsgruppe werden vormontiert geliefert und gewähren so eine problemlose Installation.

Füllstrecke vereint Füllgruppe mit Aufbereitungsgruppe

„Als Komplettpaket zur sicheren Trennung von Trink- und Heizwasser sowie zur Heizungsbefüllung und Nachspeisung haben wir die Füllstrecke entwickelt. Diese vereint beide Baugruppen zu einem vormontierten System und besitzt alle Vorteile der einzeln erhältlichen Komponenten – inklusive enthaltener Füllpatrone desaliQ:HB2. Dadurch kann die Anlage sehr schnell installiert und in Betrieb genommen werden, auch wenn nur wenig Bauraum zur Verfügung steht“, fasst Kitzler abschließend zusammen.

Bild: Wasser muss nach der VDI 2035 speziell aufbereitet werden, bevor es in den Heizkreislauf gelangt. Ansonsten drohen Kalkablagerungen und Korrosionsschäden, welche den Heizungsbetrieb einschränken und deren Beseitigung oftmals hohe Kosten verursacht. (Foto: Grünbeck)

Quelle: Grünbeck AG

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