GEA erhält Großauftrag für Milchpulverfabrik in Neuseeland

11.01.2017

GEA hat von Mataura Valley Milk Limited den Auftrag erhalten, in Mac Nabb, nahe der Stadt Gore auf der Südinsel Neuseelands, eine Milchpulveranlage zu errichten.

GEA erhält Großauftrag für Milchpulverfabrik in Neuseeland

Das Gelände, auf dem GEA für Mataura Valley Milk in Neuseeland eine Milchpulveranlage errichten wird. Copyright: Mataura Valley Milk (Foto: GEA)

Dort soll frische Milch zu hochwertigem Milchpulver unter anderem für Säuglingsnahrung sowie zu Standard-Mager- und Vollmilchpulver verarbeitet werden. Der Großauftrag für GEA hat das Volumen eines mittleren zweistelligen Millionenbetrages (EUR).

Die neue Fabrik, die 2018 ihre Produktion aufnehmen soll, wird rund 140 Tonnen Milchpulver pro Tag produzieren. Der GEA Auftrag umfasst dabei Prozesstechnik für die Annahme und Standardisierung der Milch, Verarbeitung von pulverförmigen und flüssigen Inhaltsstoffen, Chargenformulierung, Verdampfung und Trocknung bis hin zur Weiterverarbeitung und Abfüllung des Milchpulvers in 25 kg-Säcke. Der komplette Prozess geschieht dabei mit einem hohen Grad an Automatisierung und Produktrückverfolgbarkeit. Auch Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit standen bei der Konzeption der Anlage im Fokus.

Mataura Valley Milk ist mehrheitlich im Besitz des chinesischen Unternehmens Chinese Animal Husbandry Group (CAHG). Rund die Hälfte des in Mac Nabb auf der neuen Anlage produzierten Premium-Milchpulvers soll nach China exportiert werden, wo Mataura Valley Milk mit einer stetig wachsenden Nachfrage nach Milchpulver rechnet.

„Dieser Auftrag, um den sich GEA schon länger bemüht hatte, ist ein erneuter Beweis unserer Technologieführerschaft und starken Marktposition im Bereich der Milchverarbeitung“, so Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft. „Gleichzeitig zeigt er die ungebrochene Investitionsbereitschaft, mit der unsere Kunden der wachsenden Endnachfrage nach milchbasierter Babynahrung und anderen hochwertigen Milchprodukten auf dem chinesischen Markt nachkommen – und das in einem durch regulatorische Änderungen belasteten Umfeld. Auch wenn angesichts dieser Herausforderungen kein Rekordauftragseingang in Höhe des Vorjahresquartals zu erwarten ist, stimmt es uns sehr zuversichtlich, dass Kunden in aller Welt in unsere Prozesstechnik investieren und Großaufträge in allen Produktbereichen und Applikationen platzieren.“

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