GEA Aktionäre stimmen dem Klimaplan 2040 zu

13.05.2024
In einer wegweisenden Abstimmung haben die Aktionärinnen und Aktionäre der GEA Group AG auf der Hauptversammlung mit überwältigender Mehrheit dem vorgelegten Klimaplan 2040 zugestimmt.
GEA Aktionäre stimmen dem Klimaplan 2040 zu

Bildquelle: GEA Group Aktiengesellschaft

Mit diesem Konsultativbeschluss ist GEA das erste Unternehmen der DAX-Indexfamilie, das sich für seinen Weg zur Netto-Null-Transformation die Zustimmung seiner Anteilseigner einholt. 98,44 Prozent stimmten mit Ja.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Aktionärinnen und Aktionäre sehr bewusst mit uns den Weg in eine gemeinsame nachhaltige Zukunft gehen. Beim Klimaschutz müssen wir alle an einem Strang ziehen, um die dringend notwendigen Fortschritte für unseren Planeten zu erzielen. Dies ist nicht nur entscheidend für GEAs langfristigen Geschäftserfolg, sondern auch existenziell für künftige Generationen. Deshalb sind uns Transparenz und ein offener Dialog mit unseren Anteilseignern so wichtig“, betont CEO Stefan Klebert.

GEAs Klimaplan 2040 umfasst die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette inklusive des Zeitplans, der Handlungsfelder und notwendigen Investitionen. Der Weg zu Netto-Null-Emissionen im Jahr 2040 basiert auf drei Kernbereichen: Transformation der eigenen Betriebsabläufe (Scope 1 und 2), Transformation des Produktportfolios (Scope 3 nachgelagert) und Dekarbonisierung der Lieferkette (Scope 3 vorgelagert).

GEA strebt an, die Hauptversammlung alle drei Jahre über die Entwicklung dieses Klimaplans abstimmen zu lassen und wird im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht über die Fortschritte berichten.

Hauptversammlung bestätigt neue Aufsichtsratsmitglieder
In der virtuellen Hauptversammlung haben die Aktionärinnen und Aktionäre erstmalig Andreas Renschler und Prof. Dr.-Ing. Axel Stepken als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat gewählt. Die Wahl erfolgte jeweils bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2027, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2026 beschließt.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur und Diplom-Kaufmann Andreas Renschler gehört dem Aufsichtsrat seit dem 1. September 2023 an. Nach seiner gerichtlichen Bestellung durch das Amtsgericht Düsseldorf hat ihn nun die Hauptversammlung als Mitglied des Aufsichtsrats bestätigt. Das ehemalige Vorstandsmitglied der Volkswagen AG und der Daimler AG ist derzeit Aufsichtsratsvorsitzender der Hella GmbH & Co. KGaA und unterrichtet als Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Controlling der TU München.

Prof. Dr.-Ing Axel Stepken tritt die Nachfolge von Dr. Jens Riedl, Investmentpartner bei der Groupe Bruxelles Lambert (GBL), an. Axel Stepken ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender der TÜV SÜD Stiftung und lehrt zudem als Honorarprofessor an der TU München.

Anteilseigner stimmen auch den weiteren Vorschlägen mit großer Mehrheit zu
Die Anteilseigner stimmten auch den weiteren Vorschlägen von Aufsichtsrat und Vorstand mit großer Mehrheit zu. So wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,00 EUR (Vorjahr: 0,95 EUR) pro Aktie beschlossen. Damit erhöht GEA im dritten Jahr in Folge die Gewinnbeteiligung seiner Aktionärinnen und Aktionäre. Möglich wird dies unter anderem durch die erneut erreichte operative Ergebnisverbesserung im Rahmen der Wachstumsstrategie „Mission 26“. Die Hauptversammlung folgte zudem dem Vorschlag des Aufsichtsrats, dass PricewaterhouseCoopers ab 2024 die Prüfungsaufgaben des bisherigen Wirtschaftsprüfers KPMG übernimmt, der in Einklang mit den gesetzlichen Regelungen zur Abschlussprüferrotation für eine Mandatsverlängerung nicht mehr zur Verfügung stand.

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