Erfolgreiches Jahr 2003 für die Allweiler AG

30.06.2004

Die Allweiler AG hat das Jahr 2003 mit einem Konzernumsatz von 144 Mio. EUR abgeschlossen. Für 2004 ist eine leichte Steigerung geplant. Das Ergebnis stieg im Vergleich zu 2002 um 17,3 Prozent auf 15,6 Mio. EUR.

Erfolgreiches Jahr 2003 für die Allweiler AG

Klaus Stahlmann, Vice President Colfax Pump Group und Vorstand und General Manager Allweiler AG

Das Unternehmen ist Teil der Colfax Pump Group, zu der auch die Pumpenhersteller Warren, Houttuin und IMO gehören. Auf die Allweiler AG entfielen 2003 54 Prozent des Gesamtumsatzes der Colfax Pump Group. Hauptumsatzträger waren Kreiselpumpen und Schraubenspindelpumpen, bei denen die Allweiler AG weltweit Marktführer ist.

Ende 2003 hat die Allweiler AG eine Reihe neuer Vertriebswege erschlossen. Die Partnerschaft mit ITT Flygt und Alfa Laval sind dabei am bedeutendsten. „Beide Unternehmen sind international bekannt und wichtige Anbieter hochwertiger Pumpenlösungen. Sie vertreiben Exzenterschneckenpumpen von Allweiler seit 1.1.2004 weltweit unter ihrem eigenen Namen. Damit erschließen wir uns neue Märkte mit einem sehr großen Potenzial“, so Klaus Stahlmann, Vorstand der Allweiler AG. Während sich die schwedische ITT Flygt auf Abwasseranlagen konzentriert, ist Alfa Laval auf Edelstahlpumpen für die Nahrungsmittelindustrie spezialisiert.

Bereits 2003 ist die Nachfrage nach den kompletten Brennstoff-, Schmieröl- und Spülwasseranlagen des Unternehmens stark gestiegen. Mit Großaufträgen aus dem Iran und Russland hat sich diese Entwicklung auch im ersten Halbjahr 2004 fortgesetzt. Zusammen mit neuen Absatzchancen durch eine neue Pumpenbaureihe für Anti-Heeling-Systeme im Schiffsbau, einer neuen Generation von Brennerpumpen und neuen Pumpen-Modellen für die Thermalölförderung erwartet die Allweiler AG für 2004 daher ein Umsatzwachstum.

Der Rückgang des Konzernumsatzes um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr geht maßgeblich auf die Aufgabe nicht rentabler Geschäftsfelder zurück. Dazu zählt insbesondere die Ausrüstung von Fischfarmen in Norwegen. Auf Grund effizienterer Geschäftsprozesse, optimierter Lagerhaltung und modernisierter Fertigung steigerte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 2,3 Mio. EUR und belief sich 2003 auf 15,6 Mio. EUR. Trotz des schwierigen Marktumfelds und der schwachen Konjunktur erreichte die Allweiler AG damit eine positive Geschäftsentwicklung und gewann in mehreren Segmenten Marktanteile

hinzu.

Klaus Stahlmann, Vorstand: „Über Vertriebskooperationen mit ITT Flygt und Alfa Laval erschließen wir uns seit Anfang 2004 neue Märkte mit einem sehr großen Potenzial. Zudem verzeichnen wir bisher 2004 eine konstant hohe Nachfrage nach kompletten Brennstoff- und Schmierölanlagen.“ Darüber hinaus sieht das Unternehmen speziell bei Pumpen für Anti-Heeling-Systeme im Schiffsbau, mit neuen Brennerpumpen und neuen Pumpen für die Thermalölförderung 2004 Wachstumschancen.

Die Allweiler AG ist der älteste deutsche Pumpenhersteller (gegr. 1860) und europäischer Markt- und Technologieführer bei Kreisel-, Propeller-, Schraubenspindel-, Exzenterschneckenpumpen und Mazeratoren sowie Schlauchpumpen. Die Allweiler AG besitzt eine eigene Gießerei und erstellt betriebsfertige Brennstoffanlagen. In Deutschland hat die Allweiler AG ihren Hauptsitz in Radolfzell am Bodensee und eine bedeutende Niederlassung in Bottrop. Seit 1998 ist die Allweiler AG Teil der Colfax Pump Group, die weltweit führend in der Herstellung von Pumpen ist. 2003 erreichte die Allweiler AG mit etwa 900 Mitarbeitern einen Konzernumsatz von 144 Mio. EUR (Vorjahr 158 Mio. EUR).

Weitere Artikel zum Thema