Ein Blick durch die „grüne Brille“: Scherzinger investiert in ein Blockheizkraftwerk am Standort Furtwangen

17.01.2014

Mit der Installation eines Blockheizkraftwerkes im Produktionsgebäude stellt die Pumpenfabrik Ernst Scherzinger ihre umweltbewusste Firmenausrichtung unter Beweis

Ein Blick durch die „grüne Brille“: Scherzinger investiert in ein Blockheizkraftwerk am Standort Furtwangen

Das installierte BHKW bie Scherzinger (Foto: Pumpenfabrik Ernst Scherzinger)

Im Zuge des Technologiewandels von Ölbrennern hin zur Nutzung moderner Energieerzeugung, hat die Pumpenfabrik Ernst Scherzinger bereits erste Veränderungen am Standort Furtwangen vorgenommen. So versorgt seit Oktober ein Blockheizkraftwerk (BHKW) die gesamte Pumpenfabrik mit Strom und Wärme. „Die Installation eines BHKW’s war für uns ein logischer Schritt – schließlich legen wir sehr viel Wert auf ein umweltbewusstes Handeln“ erklärt Matthias Derse, Geschäftsführer der Firma Scherzinger. „Das BHKW ist für uns aus einem weiteren Gesichtspunkt ein Highlight: Für diese Anlage entwickeln wir aktuell ein modernes Pumpenaggregat. Somit kann das BHKW zukünftig auch als Testlabor für unsere Pumpenlösungen in diesem Bereich dienen“ beschreibt Derse weiter.

Blockheizkraftwerke werden zurzeit als eine besonders nachhaltige Lösung im Bereich der Energieeffizienz gehandelt. Und das hat seinen guten Grund: Bei der Erzeugung von Strom entsteht Wärme, die dann zur Beheizung von Gebäuden verwendet wird.

Die Zahnradpumpen von Scherzinger spielen dabei eine wesentliche Rolle, da sie als Ölwechselpumpe im System fungieren. Sie stellen sicher, dass das BHKW in regelmäßigen Abständen mit neuem Öl aus einem Zusatztank versorgt wird und sich die Wartungsintervalle damit deutlich verlängern. Speziell die hohen Umgebungstemperaturen im BHKW bereiten herkömmlichen Pumpen- und Antriebslösungen Probleme, da diese hier bereits an der Leistungsgrenze arbeiten. So ist die elektromotorisch betriebene Zahnradpumpe von Scherzinger für Umgebungstemperaturen bis zu 80°C ausgelegt. „Elektrische Komponenten wie Elektrolytkondensatoren unterliegen bei diesen Temperaturen starker Alterung. Hier haben wir eine optimale Lösung entwickelt, bei der wir die Betriebssicherheit als auch die Entstörung der Pumpe zu sehr wettbewerbsfähigen Kosten umgesetzt haben“ führt Derse weiter aus.

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