Adaptives Docking-System zur Motorenprüfung

21.07.2017

Mehr Produktivität, kürzere Rüstzeiten, geringere Betriebskosten. Das neue Docking-System von Reich-Kupplungen dient dazu, den Prüflingswechsel bei der Prüfung von Verbrennungsmotoren weitgehend zu automatisieren. Dadurch lässt sich die Effizienz von Motorenprüfständen maßgeblich steigern.

Adaptives Docking-System zur Motorenprüfung

Selbsttätiger Zentriervorgang – kein manuelles Zentrieren erforderlich. (Foto: Reich Kupplungen)

Erstmals präsentiert wurde das adaptive Docking-System auf der diesjährigen Automotive Testing Expo Europe in Stuttgart. Besonders beeindruckt zeigte sich das Fachpublikum, darunter vor allem Fahrzeughersteller und Komponentenzulieferer, von der selbsttätigen Andock- und Zentriervorrichtung. Sie besteht aus zwei Standard-Bauteilen – einem geradverzahnten Querzapfen und einer ebenfalls geradverzahnten Hülse. Das Rüsten umfasst lediglich die Montage der passenden Kupplung samt Zapfen an den Motor. Weil dies außerhalb des Prüfstands stattfindet, werden Rüstzeiten in der Prüfzelle minimiert.

Rüsten weiterer Motoren während eines Prüfvorgangs

Mittels dieser Vorrichtung lassen sich bereits während der Prüfung des einen Motors weitere zu prüfende Motoren vorbereiten. Auf Seiten des Dynamometers ist keine aufwändige Mechanik und kein manuelles Eingreifen mehr notwendig“, erklärt Ulrich Bentele, Vertriebsleiter bei Reich-Kupplungen.

Als Grundlage dient ein korrekt positioniertes, festes Auflager. Darauf ruht die mit einem CV-Gelenk ausgestattete Hülse. Diese wird beim Heranfahren des Motors mit der montierten Kupplung und dem verzahnten Zapfen um bis zu 15 mm angehoben und soweit verdreht, dass die verzahnten Teile ineinandergleiten. Alle verzahnten Wellenbauteile passen in jeder Verdrehposition ineinander und weisen dabei einen guten Wuchtzustand auf. Drehzahlen bis 6.000 min-1 sind mit dem neuen Docking-Baukastensystem samt TOK-Kupplung möglich.

TOK-Kupplungssystem

Die Kupplungswellen und hochelastische Kupplungen von Reich-Kupplungen sind auf unterschiedlichste Verbrennungsmotoren abgestimmt. Mit Drehzahlen bis zu 10.000 min-1 und einer hohen Drehelastizität und Drehmomentkapazität von 100 – 70.000 Nm eignen sie sich für den anspruchsvollen Einsatz in Prüfständen.

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