LEWA bringt neue Steuerung für sicherere Gasodorierung auf den Markt

29.09.2026
Die LEWA GmbH führt ihre neue Steuerung, das Odor Control Module (OCM), ein. Dabei handelt es sich um die siebte Generation ihrer bewährten Steuerungstechnologie für die Gasodorierung. Die modulare Plattform vereint jahrzehntelange Branchenexpertise mit moderner Automatisierungstechnik und ermöglicht eine präzise Dosierung von Odoriermitteln.
LEWA bringt neue Steuerung für sicherere Gasodorierung auf den Markt

Das neue Odor Control Module (OCM) von LEWA ist die siebte Generation der unternehmenseigenen Steuerungstechnologie für die Gasodorierung. Es vereint modulare Automatisierung, intuitive Bedienung und eine präzise, durchflussabhängige Dosierung für eine sichere und zuverlässige Gasodorierung. (Bildquelle: LEWA GmbH)

Gleichzeitig erhöht sie die Sicherheit, die Transparenz und sichere Bedienung sowie die langfristige Zuverlässigkeit. Darüber hinaus vereinfacht das System die Bedienung und Wartung sowie die zukünftige Erweiterung von Anlagen.

Gasodorierung ist ein sicherheitskritischer Prozess, der eine präzise und zuverlässige Steuerung erfordert, damit Gaslecks schnell erkannt werden können. Das neue OCM wurde speziell für diese anspruchsvollen Anwendungen entwickelt und ist Bestandteil der vollständig integrierten Odorierlösung von LEWA. Dabei sind alle wesentlichen Komponenten, von der Membrandosierpumpe über die Kleinstmengenmessung bis hin zur Odorierdüse und dem Steuerungssystem, optimal aufeinander abgestimmt. Durch die Entwicklung und Integration dieser Kerntechnologien aus einer Hand bietet LEWA seinen Kunden eine Komplettlösung, die eine hohe Systemkompatibilität sicherstellt, die Projektabwicklung und Inbetriebnahme vereinfacht und zugleich einen zentralen Ansprechpartner für die langfristige Leistungsfähigkeit, den Service und die technische Unterstützung gewährleistet.

Das Herzstück des OCM ist eine offene, modulare Automatisierungsplattform auf Basis standardisierter SPS- und HMI-Technologie. Das System ermöglicht eine präzise, vom Gasdurchfluss abhängige Regelung der Odoriermitteldosierung. Dadurch unterstützt es Betreiber dabei, eine sichere und reproduzierbare Gasodorierung zu gewährleisten und gleichzeitig die heutigen betrieblichen sowie regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.

Das OCM wurde sowohl für Neuanlagen als auch für Modernisierungsprojekte entwickelt und kann bis zu zwei unabhängige Odorierstränge über eine einzige Plattform steuern. Dadurch werden der Engineering-Aufwand, die Kosten sowie die Komplexität der Installation reduziert. Dank der Abwärtskompatibilität zu bestehenden 19-Zoll-Systemen von LEWA lassen sich Modernisierungsprojekte zudem einfach umsetzen, während bereits getätigte Investitionen geschützt werden. Die modulare Hardwarearchitektur ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedlichste Anwendungen und schafft zugleich die Voraussetzung für eine unkomplizierte zukünftige Erweiterung des Systems.

Ein zentrales Merkmal des OCM ist die neue grafische Human Machine Interface (HMI)-Benutzeroberfläche. Sie bietet Anwendern ein intuitives Prozessfließbild, Klartextmeldungen für Status- und Alarmanzeigen, eine geführte Parametrierung sowie ein rollenbasiertes Benutzerkonzept. Durch die anschauliche Visualisierung lassen sich selbst komplexe Odorierprozesse einfach erfassen. Betreiber erhalten auf einen Blick einen umfassenden Überblick über den Anlagenzustand, profitieren von einer höheren Transparenz im Betrieb, einem geringeren Schulungsaufwand sowie einer reduzierten Fehleranfälligkeit durch manuelle Eingriffe.

Die modulare Bauweise verbessert zudem die Servicefreundlichkeit des Systems. Steckbare, von vorne zugängliche Hardwaremodule ermöglichen einen schnellen Austausch sowie eine einfache Wartung. Dadurch werden Stillstandszeiten reduziert und zahlreiche Servicearbeiten können ohne spezielles SPS-Fachwissen durchgeführt werden.

Dank der Verwendung weltweit verfügbarer Industriestandard-Komponenten gewährleistet das OCM eine langfristige Hardwareverfügbarkeit und schützt getätigte Investitionen. Gleichzeitig unterstützt es moderne Kommunikationsschnittstellen wie Profinet und Modbus RTU. Die Plattform wurde so entwickelt, dass sie aktuelle und zukünftige regulatorische Anforderungen erfüllt. Dazu zählen unter anderem die Konformität mit CE-, EMV-, RoHS- und ATEX-Vorgaben sowie relevanten DVGW-Regelwerken und den Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA).

Das OCM eignet sich für Gasverteilnetze, Gasübergabe- und Druckregelstationen, redundante Odorieranlagen sowie für Modernisierungsprojekte und Neuanlagen mit hohen Anforderungen an die Automatisierungstechnik. Als skalierbare Plattform unterstützt es den gesamten Lebenszyklus eines Odoriersystems – von der Planung und Inbetriebnahme über den Betrieb und die Wartung bis hin zu zukünftigen Erweiterungen.

Quelle: LEWA GmbH

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