Zwei neue Aufträge für Weltec Biopower

22.04.2016

Durch Diskussionen um ein neues Vergütungssystem ist der Ausbau der erneuerbaren Energien in Großbritannien ins Stocken geraten. Daher werden Biogasanlagen derzeit mehrheitlich von erfahrenen Unternehmen realisiert. Denn bei schnellen Planungs- und Bauzeiten sind die kalkulierten Vergütungssätze weiterhin realisierbar.

Zwei neue Aufträge für Weltec Biopower

Jährlich werden 24.500 Tonnen Rindergülle, Ganzpflanzensilage (GPS), Hühnertrockenkot, Grassilage, Zuckerrüben sowie geringe Mengen Mais in die beiden Edelstahl-Fermenter (3.573 und 4.903 Kubikmeter) geführt. (Foto: Weltec Biopower)

Gerade vor diesem Hintergrund kann der Anlagenbauer Weltec Biopower gleich zwei neue landwirtschaftliche Biogasanlagenprojekte in England und Nordirland vermelden.

Für das Agrarunternehmen von Stephen Carson mit Sitz in Strabane (Nordirland) baut Weltec aktuell eine 500-Kilowatt-Anlage, die jährlich mit 24.500 Tonnen Rindergülle, Ganzpflanzensilage (GPS), Hühnertrockenkot, Grassilage, Zuckerrüben sowie geringe Mengen Mais in die beiden Edelstahl-Fermenter (3.573 und 4.903 Kubikmeter) gespeist wird. Das Projekt läuft reibungslos und bereits im Frühsommer 2016 wird die Anlage Strom einspeisen.

Auch die Low Farm, ein Ackerbaubetrieb aus dem englischen Sherburn, hat sich beim Bau seiner 500-Killowatt-Biogasanlage für die Anlagentechnologie aus dem Hause Weltec entschieden. Neben der Qualität, der Expertise des Teams und der biologischen Betreuung war vor allem die schnelle Bauzeit ein entscheidender Faktor für den Kunden. Trotz einiger wetterbedingten Zeitverzögerungen bei den Erdarbeiten konnte Weltec erfolgreich den engen Bauzeitenplan einhalten und dadurch einen besseren Einspeisetarif für den Kunden sicherstellen. Die Anlage mit ihrem 3.573 Kubikmeter großen Edelstahl- Fermenter ist bereits nach weniger als drei Monaten Bauzeit im September 2015 ans Netz gegangen und produziert nun Strom und Wärme auf der Basis von Schweinemist, Hühnertrockenkot, GPS, Rüben und etwas Maissilage.

Auf beiden Anlagen sichert zudem das vorgeschaltete Eintragssystem MultiMix die optimale Vorbehandlung der Substrate. Dadurch können die Betreiber auf kostengünstige Substrate wie Mist und Gras zurückgreifen. Die Oberfläche der Inputstoffe wird durch eine wirksame Zerkleinerung bakteriengerecht vergrößert und die Methanausbeute gesteigert. Der MultiMix trägt somit maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit bei.

Dass auf der Insel sowohl landwirtschaftliche als auch industrielle Investoren auf Weltec Biopower vertrauen, ist kein Zufall. Seitdem dort die ersten Biogasanlagen gebaut wurden, ist der Biogas-Allrounder mit von der Partie. Die erste britische Weltec-Anlage bei Aberdeen, Schottland, aus dem Jahr 2006 ist zugleich eine der allerersten Biogasanlagen, die überhaupt im Königreich installiert wurden. Und sie ist immer noch sehr erfolgreich in Betrieb. Dies dokumentiert, dass Weltec Biopower technologisch und konzeptionell Maßstäbe setzt. Mit der geeigneten Technik und einer maximalen Anlagenverfügbarkeit können die Briten den aktuellen Bedingungen jedenfalls die Stirn bieten und dafür sorgen, dass der Reformprozess doch noch gelingt.

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