Wasser Berlin International 2017: Botschafter besichtigten Oberflächenwasseraufbereitungsanlage

02.11.2016

Zum zweiten Mal hat die Messe Berlin gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben im Vorfeld der Fachmesse Wasser Berlin International zum Botschaftertag geladen. 11 Botschafter und zahlreiche ranghohe Diplomaten aus allen Kontinenten nutzten die Gelegenheit für einen Einblick in die Wasserkompetenz Berlins sowie zum anschließenden Networking.

Berlin biete „beispielhafte Lösungen für die großen Herausforderungen der Urbanisierung“ und setze „Best-Practice-Maßstäbe, die von Städten weltweit übernommen werden“, sagte der CFO der Messe Berlin, Dirk Hoffmann. Dabei habe die deutsche Hauptstadt nicht nur die innovativen Berliner Wasserbetriebe zu bieten, sondern mit Wasser Berlin International auch die alle zwei Jahre stattfindende, internationale Fachmesse und den Kongress für die Wasserwirtschaft. Begrüßt wurden die Botschafter auch vom Vorstandsvorsitzenden der Berliner Wasserbetriebe, Jörg Simon, und dem Geschäftsführer des Vereins Wasser Berlin e.V., Dr. Fritz Holzwarth.

Nach einem einführenden Vortrag durch Kai Joswig, Teamleiter „Strategien und Konzepte Abwasserableitung, Schwerpunkte Regenwassermanagement“ bei den Berliner Wasserbetrieben, besichtigten die Gäste aus aller Welt als Beispiel für den Gewässerschutz im Rahmen des Wasserkreislaufs die Oberflächenwasseraufbereitungsanlage Tegel. Hier werden in vier Schritten bis zu 99 Prozent der Phosphorverbindungen und Schwebstoffe aus dem Zufluss des Nordgrabens und des Tegeler Fließ in den Tegeler See entfernt. Beim anschließenden Abendessen - natürlich stand Fisch auf der Speisekarte - hatten die Diplomaten Gelegenheit, sich bei ausführlichen Gesprächen mit den Fachleuten detailliert über die geballte Kompetenz Berlins für den gesamten Wasserkreislauf zu informieren. „Die rege Teilnahme der Botschafter unterstreicht einmal mehr: Wasser ist eine globale Aufgabe und in jedem Land der Welt sind die Technologien ebenso wie das Know-how von höchster Relevanz“, so die Projektleiterin Cornelia Wolff von der Sahl.

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