Vogelsang mit Technik für die Anlagenoptimierung

10.09.2018

Vogelsang stellt ein breites Spektrum an technischen Lösungen für die Optimierung von Biogasanlagen vor.

Vogelsang mit Technik für die Anlagenoptimierung

Kompakte Anlage zur mechanischen Desintegration (Foto: Vogelsang GmbH & Co. KG)

„Das Potenzial vieler bestehender Biogasanlagen ist noch nicht ausgeschöpft. Mit effizienten Komponenten wie einer zuverlässigen und leistungsstarken Pumptechnik und innovativen Verfahren für die Substrataufbereitung sind Betreiber in der Lage, die Kosten zu reduzieren, die Gaserträge zu steigern und so die Wirtschaftlichkeit der Anlage zu erhöhen“, sagt Harald Vogelsang, Geschäftsführer von Vogelsang.

CC-Serie: hohe Leistung mit Servicekomfort

Für einen wirtschaftlichen Anlagenbetrieb unverzichtbar sind zuverlässige und wartungsfreundliche Pumpen, bringen sie doch flüssige Substrate und angemaischte Feststoffe in Form von hochviskosen Suspensionen in die Fermenter oder führen dünnflüssiges Rezirkulat zurück. Das QuickService-Konzept der Exzenterschneckenpumpen der CC-Serie von Vogelsang vereinfacht die Wartungsarbeiten, da weder die saug- noch die druckseitige Rohrleitung demontiert werden muss. Das reduziert den Zeitaufwand für einen Wechsel von Verschleißteilen deutlich – auch bei großen Exzenterschneckenpumpen mit Förderleistungen bis 300 m3/h. Austauschen lassen sich Rotor und Stator als Einheit oder auch einzeln nacheinander sowie bei Bedarf auch die Dichtung. Lange Ausfallzeiten, die den kontinuierlichen und gleichmäßigen Anlagenbetrieb behindern, werden so vermieden. Neben dem erhöhten Servicekomfort der robusten CC-Serie stellt Vogelsang auch die erweiterte Modellpalette mit ihren zahlreichen Features, Optionen und Einsatzmöglichkeiten vor.

Höherer Gasertrag durch effiziente Desintegration

Darüber hinaus präsentiert Vogelsang den optimierten DisRuptor. Das System für die mechanische Desintegration sorgt für eine effiziente Aufbereitung von strukturreichen Substraten und lässt sich individuell an die jeweilige Applikation und das Substrat anpassen. Durch die weiterentwickelte Funktionseinheit verringert sich der Leistungsbedarf des DisRuptor. Das mit dem Innovation Award prämierte System eignet sich aufgrund seines durchsatzstarken und flexiblen Konzepts optimal für Biogasanlagen, welche viele faserige und strukturreiche Kofermente wie Mist, (Mais-)Stroh und Landschaftspflegematerial vergären.

Die Durchsatzleistung von bis zu 80 m3/h bei viskoser Biosuspension in Kombination mit nur 15 kW installierter Antriebsleistung machen die Aufbereitung mit dem DisRuptor sehr wirtschaftlich.

„Dank der geringeren Betriebskosten pro m3 aufbereiteten Substrats amortisiert sich die Investition in eine Substrataufbereitung mittels DisRuptor in kurzer Zeit“, so Vogelsang-Vertriebsleiter Markus Liebich.

Zudem zeigen die Vogelsang-Experten die XL-Variante des BioCrack II, ein System für die elektrokinetische Desintegration. Die neue Version zeichnet sich durch ein verstärktes Feld sowie einen größeren Querschnitt des Gehäuses aus. Das ermöglicht die Aufbereitung höherer Durchflussmengen (max. 200 m3/h) bzw. Suspensionen mit höherer Viskosität (70 m3/h bei 15% TS).

Biogas 4.0: Steuerungssystem für den vernetzen Anlagebetrieb

Als Partner der Biogasbranche bietet Vogelsang nicht nur Maschinen und Systeme, sondern mit der Performance Control Unit (PCU) auch eine Steuerungstechnik für den effizienten und weitestgehend autarken Systembetrieb. Dank ProfiNet-Anbindung und OPC-UA-Schnittstelle der neuen Generation lassen sich die einzelnen Komponenten schnell und einfach mit der bestehenden Steuerung vernetzen. Möglich ist auch eine plattformunabhängige Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) sowie zwischen Mensch und Maschine mittels Human Machine Interface (HMI). Die leicht verständliche HTML-Benutzeroberfläche der PCU sorgt mit visuellen Bedienelementen und intuitiver Benutzerführung dafür, dass der Anwender schnell und unkompliziert Betriebsdaten einsehen und Parameter anpassen kann; direkt vor Ort oder mittels Fernwarte. Neben der Belastung der einzelnen Aggregate überwacht das Steuerungssystem weitere Kenngrößen, erkennt Störungen frühzeitig und behebt diese schon im Anfangsstadium vollautomatisch. So sorgt die PCU für einen effizienten Anlagenbetrieb.

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