Sande auf schwierigem Untergrund schonend verlagern: Amphibischer Pumpeneinsatz

15.10.2013

Die beste Pumpe nützt nichts, wenn man damit gar nicht erst zum Einsatzort gelangt. In solchen Fällen wird der amphibische Truxor eingesetzt, der mit seiner Tsurumi-Schlammpumpe ein universelles Pumpvehikel darstellt und insbesondere in der nassen Jahreszeit gefordert ist.

Sande auf schwierigem Untergrund schonend verlagern: Amphibischer Pumpeneinsatz

Kommt an jeden Einsatzort: Amphibischer Geräteträger Truxor, der mit einer leistungsstarken Tsurumi-Schlammpumpe eine effiziente Pumpstation darstellt (Foto: Tsurumi)

Für das Verlagern von Sanden werden bereits Pumpen statt Bagger und LKW eingesetzt, um den Umwelteingriff gering zu halten. Mit einem amphibischen Geräteträger ist dies punktgenau auch in schwierigem Gelände, bei jeder Witterung und sogar in Gewässern möglich.

Das Pontonfahrzeug Truxor des schwedischen Herstellers Dorotea Mekaniska AB gelangt auf Gummiketten schnell und umweltschonend an Einsatzorte, die ansonsten nur mit hohem Aufwand erreichbar wären. Durch die kompakten Abmessungen von 4,7 m Länge, 2,06 m Breite und 2,1 m Höhe gestaltet sich auch der Straßenan- und abtransport problemlos. Das Vehikel wiegt nur 1390 kg und legt bis zu 100 m pro Minute zurück. An Ort und Stelle manövriert, kommt eine Schmutzwasserpumpe vom Typ Tsurumi KRS2-80 mit 4 kW Motorleistung zum Einsatz. Sie ist als auswechselbares Arbeitsgerät montiert und bewegt bis zu 1670 l/min stark sedimenthaltiges Wasser: Schlamm, Schlick, Sand und andere Gemische bis 30 mm Korngröße. Weil der 4-polige Motor mit niedrigerer Drehzahl als der anderer Pumpen läuft, werden lange Standzeiten erzielt. Gusseisen als Gehäusematerial, chromlegierte Verschleißteile und die hermetische Abdichtung sorgen für Langlebigkeit.

Der deutsche Importeur und Dienstleister Siegmund Zelder aus Wittichenau in der Lausitz betreibt den Truxor allerdings nicht mit der schwedischen Standardpumpe. Diese ist zwar ausreichend kraftvoll, doch bei bestimmten Einsätzen gab es vorzeitigen Verschleiß. Seit dem Wechsel auf Tsurumi gebe es diese Probleme nicht mehr, so Zelder. Auch stünden Leistung und Gewicht jetzt in gutem Verhältnis. Den „Tsurumi-Truxor“ setzt Zelder unter anderem zur Verlagerung von Sanden im grundbruchgefährdeten Tagebau ein. Angetrieben wird das Vehikel von einem Kubota D1305 Dieselmotor mit 21 kW und lastabhängigem Hydrauliksystem. Statt der Pumpe sind zahlreiche weitere Anbaugeräte per Schnellkupplung montierbar, mit denen sich viele der üblichen maschinellen Bau,- und Gestaltungs- und Pflegemaßnahmen durchführen lassen. Übrigens nicht nur unmittelbar durch den aufsitzenden Fahrer, sondern auch per Fernbedienung.

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