Optimiertes Service-Angebot: Voith bringt das Smartphone ins Wasserkraftwerk

10.05.2017

Der Technologiekonzern Voith startet eine neue Form des digitalen Dialogs mit seinen Kunden aus dem Bereich Wasserkraft. Das Unternehmen bietet ab sofort eine kostenfreie Smartphone-App, mit der Techniker sowie das Bedien- und Wartungspersonal von Wasserkraftwerken via Smartphone auf direktem Weg mit dem Serviceteam von Voith kommunizieren können.

Optimiertes Service-Angebot: Voith bringt das Smartphone ins Wasserkraftwerk

Die neue Voith Service-App für Smartphones ist für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar. (Foto: Voith)

Notfälle und allgemeine Serviceanfragen können so noch schneller als bisher beantwortet werden. Als digitale Lösung zur Soforthilfe ist die App besonders für Wasserkraftanlagen in schwer zugänglichen Gebieten geeignet, bei denen die Anreise von Servicepersonal teilweise längere Zeiträume in Anspruche nimmt.

Die neue Service-App für Smartphones ist für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar und zunächst in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch erhältlich. „Unsere neue Service-App ist zunächst für die europäischen und afrikanischen Wasserkraftmärkte angedacht. Bis zum Frühjahr 2018 werden weitere Sprachvarianten für die weltweiten Wasserkraftmärkte folgen“, erklärt Jürgen Häckel, Leiter Service Voith Hydro Deutschland.

Um die Problemanalyse und den Serviceprozess so einfach wie möglich zu gestalten, beinhaltet die neue Service-App von Voith die Möglichkeit Fotos, Videos und Tonaufnahmen an die jeweilige Anfrage anzuhängen. Die zusätzliche Übermittlung der GPS-Daten zu den Kraftwerksinformationen erleichtert eine detailgenaue Lokalisierung für die Serviceteams von Voith. Der persönliche Kontakt kann über eine Rückruffunktion gefestigt werden.

„Mit Hilfe der neuen Smartphone-App bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, insbesondere in entlegenen Regionen, schnell und unkompliziert Anfragen zu Verschleiß- und Ersatzteilen oder Dienstleistungen an unser Serviceteam zu senden. Aufgrund der verbesserten Reaktionszeit können im Notfall drohende Ausfallzeiten von Wasserkraftanlagen vermieden werden“, so Jürgen Häckel.

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