Neue Schmutzwasserpumpe von Tsurumi

08.10.2012

Zur GaLaBau 2012 präsentierte der japanische Hersteller Tsurumi neben Dieselversionen seiner Schmutzwasserpumpen eine kleine elektrische UT-Pumpe als Neuheit für Agrar, Handwerk und Kommunaldienst.

Neue Schmutzwasserpumpe von Tsurumi

„Klein, schwarz, gut: Der Baupumpenmarktführer Tsurumi stellte mit der UT-Serie eine neue Pumpe vor, die sich für zahlreiche Anwendungen eignet (Foto: Tsurumi)“

Eigentlich ist die schlanke UT im robusten schwarzen Graugussgehäuse eine tragbare Abwasserpumpe. Tatsächlich jedoch deckt sie ein viel größeres Einsatzfeld ab. Und das nicht nur angesichts ihrer Förderleistung von 440 Litern pro Minute und der maximalen Förderhöhe von 12 Metern. Ihre bemerkenswerten Fähigkeiten zeigt die UT im Feldeinsatz, wenn es richtig dicke kommt: Wasser vermischt mit Schlamm, Sand, Steinen und Blättern zieht sie ohne Murren durch ihren 50mm-Schlund mit 35 mm freiem Durchmesser. Sie kann daher selbst dort eingesetzt werden, wo bislang mühsam per Hand oder aufwändig mit anderem Gerät gearbeitet werden musste - beispielsweise, um schlammige Gruben im Nu trockenzulegen.

Durch die Wahl eines Freistromlaufrades ohne Zerschneider vermeidet Tsurumi die übermäßige Abnutzung bei diesem Einsatzprofil. Ohnehin haben die Japaner dieselbe Bauweise realisiert wie den Baupumpen: Beispielsweise die doppelt innenliegende Gleitringdichtung aus ultrahartem Siliziumkarbid, die wartungsfrei gekapselten Kugellager, der eingebaute Thermoschalter zum Motorschutz, die einzeln vergossenen elektrischen Leiter und nicht zuletzt die zuverlässige Schmierung durch den zentrifugalen Ölverteiler, der obendrein in jeder Lage wirkt.

Diese Qualitäten sieht man der kleinen 230V-Pumpe nicht an, misst sie doch nur 35 cm in der Höhe und 16 cm im Durchmesser. Damit ist sie nicht nur sehr gut verstaubar und transportabel. Auch ihre 13-17 kg Trockengewicht je nach Variante fallen sprichwörtlich nicht ins Gewicht. Für die „kleine Schwarze“ von Tsurumi dürfte sich daher wohl noch so manches Einsatzfeld auftun.

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