Neue Produktvariante des Dosierventils cleanvalve

15.12.2015

Das Dosieren von Flüssigkeiten begegnet uns in den verschiedensten Situationen. Dabei tritt abhängig vom Material typischerweise ein störendes Nachtropfen bzw. Nachlaufen des Mediums auf. Die Ursache hierfür ist im Wesentlichen der im System und dem Medium während des Dosierprozesses sich aufbauende Überdruck, der sich dann anschließend durch das an der Düse austretende Medium abbaut.

Das basierend auf der Entwicklung des Fraunhofer IPA umgesetzte cleanvalve liefert hierzu die Lösung. Es sitzt unmittelbar am Austrittspunkt und dichtet sofort nach dem Dosieren ab. Die Ventilkomponente lässt sich einfach und schnell an konventionelle Dosiersysteme adaptieren oder in vorhandene Fluidsysteme integrieren.

cleanvalve verringert Ausschuss, senkt Kosten, erhöht Qualität und trägt darüber hinaus zur Prozessoptimierung bei.

Neben der Standardvariante cleanvalve I, wird die cleanvalve-Reihe nun um das cleanvalve X ergänzt. Bei der neuen Variante, cleanvalve X, ist das Schließelement entgegen der Strömungsrichtung platziert. Das Ventil öffnet sich bei teilweiser oder vollständiger Freigabe des Strömungskanals mittels einem seitlich einwirkenden Magnetfelds, z.B. einem extern angenäherten Magneten. Es schließt selbständig sobald das Magnetfeld reduziert bzw. aufgehoben wird, z.B. durch das Entfernen des externen Magneten.

Technische Daten cleanvalve X:

  • Ventiltyp NC: Grundstellung geschlossen

  • Gehäusewerkstoff: Polyarylsulfone (PPSU) grün

  • Ventilsitzmaterial: Sylgard 184

  • Anschlusstyp: beidseitig Luer-Lock

  • Innerer Kanaldurchmesser: 2mm

  • Geringes Totraumvolumen

  • Zulässige Medientemperatur: max. 60 °C (höhere Temperatur auf Anfrage)

  • Einsatztemperatur : 10 – 60 °C

  • Abmessungen: Länge 32 mm / Durchmesser = 12 mm

Diese Variante kann eingesetzt werden in dem erhältlichen Handosierer dispelligence M, der gehäuseseitig einen manuell betätigbaren Magnetschalter aufweist.

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