KSB mit Geschäftsjahr 2019 sehr zufrieden

08.04.2020
Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB ist mit dem ab¬gelaufenen Geschäftsjahr 2019 sehr zufrieden und hat seinen Wachstumskurs fortgesetzt.

Der Auftragseingang ist um 150,2 Mio. € auf 2.453,8 Mio. € und der Umsatz um 137,2 Mio. € auf 2.383,2 Mio. € gestiegen. Zusätzlich hat KSB das operative Ergebnis (EBIT) in Höhe von 113,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Bereinigt um die aufgrund des IFRS 16 erstmalig erfassten Leasingverbindlichkeiten konnte KSB die Nettofinanzposition um 38,4 Mio. € auf 293,4 Mio. € ausbauen.

„Wir sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. Die ambitionierten Ziele, die wir uns gesteckt haben, wurden erreicht. Alle wichtigen Kennzahlen liegen innerhalb unserer Prognose. Gleichzeitig haben wir mit dem eingeleiteten Strategieprojekt Climb 21 begonnen, unser Unternehmen konsequent auf jene Märkte auszurichten, die wachsen und in denen sich nachhaltig Erträge erwirtschaften lassen“, sagt Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung.

Die Steigerung des Auftragseinganges ist auf einen deutlichen Zuwachs in allen Marktbereichen, vor allem aber in Energie, Wasser/Abwasser und Gebäudetechnik zurückzuführen.

Die Regionen Asien und Amerika haben mit 75 Prozent den größten Anteil am Wachstum des Auftragseingangs im Konzern. Auch die Gesellschaften in Europa und Mittlerer Osten / Afrika haben sich gut entwickelt. Mit einem Auftragseingang von 1.617,8 Mio. € ist das Segment „Pumpen“ weiterhin das größte Segment. Im Segment „Armaturen“ betrug der Auftragseingang 361,9 Mio. € und im Segment „Service“, das unter der Marke KSB SupremeServ operiert, wurde ein Auftragseingang in Höhe von 474,1 Mio. € verbucht.

Wegen der zum Teil länger laufenden Bestellungen im Projektgeschäft folgt der Umsatz dem Auftragseingang zeitlich verzögert. Dies spiegelt sich in einem um ca. 50 Mio. € auf 1,4 Mrd. € gestiegenen Auftragsbestand wider, der sich auf das Geschäftsjahr 2020 positiv auswirken wird.

Das laufende Geschäftsjahr 2020 wird durch das Corona-Virus beeinflusst. KSB geht davon aus, dass durch die weitere Ausbreitung negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung nicht ausbleiben werden.

In 2019 hat das Unternehmen 78,9 Mio. € in Sachanlagen für Modernisierung und Nachhaltigkeit investiert. Schwerpunkte waren Investitionen in unseren Werken in Deutschland für den Wasser-/Abwassermarkt, in Indien für den Energiemarkt sowie in USA für den Bergbaumarkt. Darüber hinaus wurden 15,2 Mio. € vornehmlich in die Digitalisierung des Unternehmens und der Produkte investiert.

„Nachhaltigkeit ist eine unverzichtbare Säule unserer Unternehmensstrategie“, sagt Dr. Stephan Timmermann. Deshalb hat das Unternehmen neun verbindliche Ziele definiert, die bis 2025 erreicht werden sollen. Das Spektrum reicht von der Reduzierung der CO2-Emissionen der Werke um 30 Prozent über die Steigerung der Frauenquote in Führungspositionen auf mindestens 20 Prozent bis zur Intensivierung der Weiterbildung auf 30 Stunden pro Mitarbeiter und Jahr.

Der Hauptversammlung wird eine Dividende von 8,50 € pro Stammaktie (Vorjahr 3,00 €) und 8,76 € pro Vorzugsaktie (Vorjahr 3,38 €) vorgeschlagen. Damit wird der positiven Ergebnisentwicklung Rechnung getragen.

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