Explosionsgeschützte Stellantriebe für dauerhafte Überflutung von AUMA

24.08.2018

Stellantriebshersteller AUMA hat seine Baureihe an Unterwasserstellantrieben um explosionsgeschützte Varianten erweitert. Die Stellantriebe sind geeignet für dauerhaften Unterwassereinsatz und eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten in Wasserversorgung, Wasserkraft, Stahlwasserbau und in speziellen Unterwasseranwendungen.

Explosionsgeschützte Stellantriebe für dauerhafte Überflutung von AUMA

Eine neue Ausführung der AUMA Drehantriebe SA und SAEx ist für den Einsatz bei dauerhafter Überflutung geeignet. (Foto: AUMA)

Dort, wo Versorgungs- und Abwasserleitungen unterirdisch verlaufen, sind Stellantrieb und Armatur häufig in Schächten unterhalb der Erdoberfläche installiert. Ist an den Standorten häufiger mit Hochwasser zu rechnen, sorgt die Unterwasserausführung der Stellantriebe auch bei länger andauernder Überflutung für Sicherheit. Prädestiniert sind sie beispielsweise für Monsungebiete und für den Hochwasserschutz.

Die neue explosionsgeschützte Ausführung ist ideal für Abwasserkanäle oder Abwasserschächte, in denen es in Trockenzeiten durch Faulgase wie Methan zu einer Explosionsgefahr kommen kann.

Die Stellantriebe zeichnen sich durch ein lückenloses Dichtungskonzept in Kombination mit einem umfassenden Korrosionsschutz aus. Doppelt dichtende Kabelverschraubungen am Elektroanschluss, Innenliegende Dichtringe an allen Gehäusedeckeln, teilweise in doppelter Ausführung, sowie eine Vollwelle aus rostfreiem Stahl am Armaturenanschluss verhindern dauerhaft das Eindringen von Wasser.

Standardmäßig sind die Stellantriebe für Überflutungshöhen von bis zu 15 Metern zugelassen. Größere Überflutungshöhen sind auf Anfrage möglich. Die explosionsgeschützte Ausführung erfüllt die ATEX Anforderungen.

Alle Einstellungen am Stellantrieb – inklusive Endlageneinstellung für Weg und Drehmoment – erfolgen non-intrusiv, ohne das Antriebsgehäuse zu öffnen, über die Stellantriebs-Steuerung AC. Diese wird separat, außerhalb des überfluteten Bereichs installiert und über Kabel mit dem Antrieb verbunden. Dabei können Leitungslängen bis zu 100 Metern realisiert werden.

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