BWT übernimmt Benchem

15.09.2004

BWT baut ihre Marktführerschaft im Bereich der Wasseraufbereitung weiter aus. Die BWT Wachstums-strategie definiert drei Ziele: Wachstum durch Innovation, Wachstum durch geographische Expansion und Umsatzsteigerung in bestehenden Märkten mit bestehenden Technologien.

Die Übernahme von Benchem erfolgt im Sinne dieser Strategie. Benchem ist ein mittelständiges belgisches Unternehmen und auf die Entwicklung und Erzeugung von Kessel-, Kühl- und Klimawasser-wirkstoffen spezialisiert. Benchem beschäftigt 6 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2003 einen Umsatz von 1,1 Mio €. Die Produktpaletten von BWT und Benchem ergänzen sich ideal. Durch diese Übernahme verfügt BWT über ein noch umfangreicheres Angebot an Wassertechniklösungen und kann somit ihre Position in diesem stark wachsenden Marktbereich weiter festigen.

Das Produktangebot der BWT Gruppe

Die BWT Best Water Technology Gruppe ist mit ihren 67 Konzerngesellschaften und rund 2.700 Mitarbeitern das führende europäische Wassertechnologieunternehmen.

BWT übernimmt die Verantwortung für den gesamten Wasserkreislauf – „von der Quelle bis zum Sickerwasser“ – und bietet Produkte und kundenspezifische Lösungen für Trinkwasser-, Schwimmbad-wasser-, Prozess-, Reinstwasser- und Abwassertechnik für Privathaushalte, Hotels, Industrie und Kommunen an.

Alle Grundtechnologien für die Wasseraufbereitung, Filter, Enthärter, Dosierer, Desinfektionstechniken wie UV- und Ozonanlagen gehören ebenso zum Produktionsprogramm wie ionenselektive Membranen, elektrische Entsalzungsanlagen, Ionenaustauscher und Membrananlagen (Umkehrosmose, Nano-filtration, Mikrofiltration, Ultrafiltration). Darüber hinaus positioniert sich die BWT als Lieferant innovativer Membranen für Brennstoffzellen.

Die BWT Gruppe ist heute weltweit mit ihren drei Geschäftsbereichen Aqua Ecolife Technologies, Aqua System Technologies sowie Fuel Cell Membrane Technologies tätig und vertreibt ihre Produkte über die Marken BWT, Cillit, Permo, Christ, HOH und fumatech.

Die BWT notiert an der Wiener Börse und erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von 416 Mio €, im 1. Halbjahr 2004 waren es 243 Mio €.

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