Voith transportiert 320 Tonnen schweres Laufrad zum Wasserkraftwerk Belo Monte in Brasilien
Das größte jemals von Voith Hydro in Latein-Amerika hergestellte Laufrad hat seine Reise zum Wasserkraftwerk Belo Monte in Brasilien angetreten. Ein großer Lkw mit 12 Achsen holte das riesige Laufrad mit einem Durchmesser von 8,5 Metern und 5 Metern Höhe in der Voith-Fabrik in Manaus (Brasilien) ab und brachte es zu einem knapp 20 Kilometer entfernten Binnenhafen.
Im Herzen des Amazonas: Der Transport passiert die Stelle, an der die Flüsse Negro und Solimões zusammenfließen. (Foto: Voith Hydro)
Dort nahm ein schwerer Frachtkahn die Ladung an Bord und begann den 890 Kilometer langen Transport flussabwärts zum Hafen Vitória do Xingu im Bundesstaat Pará. Das Laufrad soll noch im Januar im Kraftwerk eintreffen.
Marcos Blumer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Hydro in Lateinamerika, zeigte sich sehr erfreut über die pünktliche Verschiffung des Laufrades von Manaus nach Belo Monte: „Unsere Fabrik in Manaus ist ein strategischer Standort, denn die Fabrik ist das geografische Zentrum der Region mit mehreren geplanten und im Bau befindlichen Wasserkraftprojekten. Die Nähe zu diesen Baustellen ermöglicht größere Flexibilität und Schnelligkeit. Dadurch haben unsere Kunden einen Nutzen, vor allem wenn sie Komponenten kaufen oder diese instand halten wollen.“
Noch ist das Kraftwerk Belo Monte am Xingu-Fluss in Bau und soll im Jahr 2019 in Betrieb genommen werden. Dann hat es eine Leistungskapazität von 11.233 Megawatt. Voith liefert vier Francis-Turbinen, vier Generatoren, elektrische und mechanische Hilfsaggregate und die Automation. Außerdem stellt Voith das komplette Engineering für das Projekt zur Verfügung.
Quelle: Voith GmbH & Co. KGaA