Lubert Winnecken übernimmt Vorsitz des VDMA Armaturen
V.l.n.r.: Andreas Laschke, Dr. Laura Dorfer, Lubert Winnecken (Bildquelle: VDMA e.V./ © Bildschön)
Auf ihrer Mitgliederversammlung in Köln haben die Mitglieder des VDMA Armaturen einen neuen Vorstand gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Lubert Winnecken, CEO der KEUCO GmbH & Co. KG, gewählt. Er löst damit Axel Weidner, Gesellschafter der Mankenberg GmbH, ab, der den Fachverband acht Jahre lang als Vorsitzender geprägt hatte. Winnecken führt künftig sowohl den Fachverband als auch die Fachabteilung VDMA Gebäudearmaturen. Als stellvertretender Vorsitzender steht ihm Andreas Laschke, Leiter des Segments Armaturen bei KSB SE & Co. KGaA, zur Seite. Laschke wurde zudem zum Vorsitzenden des VDMA Industriearmaturen gewählt.
Komplettiert wird der Gesamtvorstand Armaturen durch Elisa Sasserath-Kentsch, Hans Sasserath GmbH & Co. KG, stellvertretende Vorsitzende VDMA Gebäudearmaturen, Oliver Bertram, Perrin GmbH, Kitz Group, stellvertretender Vorsitzender VDMA Industriearmaturen, Michael Everwand, Everwand & Fell GmbH und Michael Rimm, IMI Hydronic Engineering Deutschland GmbH.
Politik muss industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärken
Mit seinem Amtsantritt verbindet Winnecken das Ziel, die Anliegen der Armaturenindustrie noch stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubringen und die Bedeutung der Branche sichtbarer zu machen.
„Unsere Unternehmen stehen im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck. Jetzt ist der Moment, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit wieder konsequent in den Mittelpunkt zu stellen: mit verlässlichen politischen Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähigen Energiekosten und einem regulatorischen Umfeld, das Innovationen ermöglicht statt ausbremst“, sagt Winnecken.
Neben der nationalen Interessenvertretung will der Fachverband seine europäische Stimme weiter schärfen. Viele zentrale Rahmenbedingungen für die Armaturenindustrie werden heute auf EU-Ebene gesetzt – von Regulierungsvorhaben über Nachhaltigkeitsanforderungen bis hin zu Fragen der industriellen Wettbewerbsfähigkeit.
Die Armaturenindustrie leiste einen wesentlichen Beitrag für industrielle Prozesse, Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und nachhaltige Gebäudetechnik. Dieses Potenzial müsse aus Sicht des neuen Vorsitzenden in Politik und Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Der Fachverband werde sich daher weiterhin aktiv in politische Diskussionen einbringen und die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen gegenüber relevanten Entscheidungsträgern vertreten.
Branchenkompetenz bündeln
Mit Herstellern von Gebäude- und Industriearmaturen vereint der Fachverband unterschiedliche Marktsegmente unter einem Dach. Der neue Vorstand möchte diese breite Expertise künftig noch stärker nutzen, um gemeinsame Herausforderungen frühzeitig aufzugreifen, Erfahrungen auszutauschen und Impulse für die Weiterentwicklung der Branche zu setzen.
Dabei sollen insbesondere aktuelle Themen wie Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftesicherung, technologische Transformation und regulatorische Anforderungen in den Fokus rücken.
Stark aufgestellt für die Zukunft
Die Geschäftsführerin des VDMA Armaturen, Dr. Laura Dorfer, begrüßt die Wahl des neuen Vorstands: „Mit Lubert Winnecken, Andreas Laschke und dem neu gewählten Vorstand gewinnen wir ein Team mit hoher fachlicher Kompetenz, unternehmerischer Erfahrung und einem breiten Blick auf die Herausforderungen unserer Branche. Mein besonderer Dank gilt zugleich unserem langjährigen Vorsitzenden Axel Weidner, der die Entwicklung des Fachverbands über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt und die Anliegen der Armaturenindustrie mit großem Engagement vorangetrieben hat. Auf diesem starken Fundament können wir aufbauen. Mit über 190 Mitgliedsunternehmen und einer klaren nationalen wie europäischen Ausrichtung ist der Fachverband heute so stark aufgestellt wie nie zuvor. Diese Stärke wollen wir nutzen, um Bewegung in zentrale Zukunftsthemen zu bringen, den engen Austausch mit unseren Mitgliedsunternehmen fortzusetzen und ihre Anliegen konsequent in unsere Verbandsarbeit einzubringen.“
Quelle: VDMA e. V.
