Wilo GmbH erweitert ihre Produktionsanlagen in Dortmund

17.10.2001

Hochqualifizierte Mitarbeiter zählen mehr als niedrige Lohnkosten

Entscheidung für den Standort Dortmund

Nach Angaben des Leiters CCE, Dr. Klaus Weiß, besteht aber weiterer Bedarf vor allem an Ingenieuren. Ein großes Potenzial gut ausgebildeter Mitarbeiter war deshalb auch mit ausschlaggebend für die Standortentscheidung. "Dortmund verfügt über Fachhochschulen und Universitäten in unmittelbarer Nähe. Gerade bei der Produktion komplizierter Hightech-Produkte sind hochqualifizierte Mitarbeiter ein stärkeres Argument als niedrige Lohnkosten", erklärt Weiß. Aber auch die günstige Verkehrsanbindung und die Nähe zur bereits bestehenden Fertigung sprachen für den Standort Dortmund.

Modernste Fertigungsmethoden

In der 1.400 Quadratmeter großen Produktionshalle sollen pro Jahr 600.000 elektronische Baugruppen für die weltweit tätige Wilo-Salmson-Gruppe produziert werden. Circa 80 Prozent davon werden direkt in Dortmund zu kompletten Pumpen verbaut. Für Effizienz und höchste Qualitätsstandards in der Produktion sorgen modernste Fertigungsverfahren, die mit den Schlagworten One-Piece-Flow und Just-in-Time-Produktion beschrieben werden. In kleinen Montageeinheiten begleitet ein Mitarbeiter "sein" Werkstück von der ersten bis zur letzten Maschine und ist damit direkt verantwortlich für die Qualität des Produkts. Transportwege und Lagerhaltung werden dadurch im Vergleich zur herkömmlichen Fließbandproduktion auf ein Minimum reduziert und die Produktivität deutlich erhöht. Nicht mehr die großen Maschinen, die ständig ausgelastet werden müssen, diktieren den Prozess, sondern das Team in der Montageeinheit produziert dank neuer Arbeitszeitmodelle bedarfsorientiert. Diese Philosophie garantiert auch die nötige Flexibilität für plötzliche Bedarfssteigerungen, die sich im Rahmen von z.B. Sonderverkaufsaktionen ergeben. So waren vor kurzem kurzfristig 10.000 Pumpen zu fertigen. "Externe Lieferanten könnten eine solch hohe Stückzahl an Elektronikteilen nicht kurzfristig bereitstellen", ist Weiß überzeugt. Auch das ein Argument für die eigene Betriebsstätte.

Quelle: WILO SE

Weitere Artikel zum Thema

DWA unterstützt BMU-Entwurf der Nationalen Wasserstrategie nachdrücklich

14.06.2021 -

Anpassung an den Klimawandel, Integration der Wasserpolitik in andere Politikfelder und in die Gesellschaft, Modernisierung der Infrastruktur, Sicherung des ökologisch notwendigen Wasserbedarfs auch bei Wasserknappheit, wasserbewusste Stadtplanung – das BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat einen Entwurf für die Nationale Wasserstrategie vorgestellt, in der sich die DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall mit vielen ihrer Forderungen wiederfindet.

Mehr lesen
Direkt zur Produktauswahl im

PumpSelector

NEUESTE NACHRICHTEN

  • Advertisement
  • STELLENMARKT