Transport von Primärschlamm durch Abel Membranpumpen in der ARA Sarneraatal

11.05.2016

Primärschlamm stellt im Allgemeinen hohe Anforderungen an die Pumpentechnik. Ganz besondere sogar, wenn der Inhalt von Saugwagen gepumpt werden soll. Um nicht vorschnell an die Grenze der Belastung zu stossen, ist die richtige Auswahl der Pumpe entscheidend.

Transport von Primärschlamm durch Abel Membranpumpen in der ARA Sarneraatal

Die ABEL Membranpumpen EM bieten hohe Betriebssicherheit trotz schwer zu pumpender Schlämme

Ein gutes Bespiel dafür ist die ARA Sarneraatal. Hier bringt der Saugwagen regelmässig Inhalte von Hotelküchen. Fette, grössere Feststoffanteile und andere schwer zu pumpende Medien sind an der Tagesordnung. Damit hatten aber die zwei installierten Drehkolbenpumpen der ARA im wahrsten Wortsinn ihre Mühe. Je nach Wetterlage mussten sie noch einen erheblichen Sandanteil im Abwasser verkraften. In Folge verschlissen die Drehkolbenpumpen überdurchschnittlich und verursachten noch zusätzlich hohe Unterhaltskosten durch häufige Entstopfungen und Revisionen.

Die Test-Installation der ersten Abel Membranpumpe des Typs EM-050 im Juni 2007 war auch der erste Schritt in eine sorgenfreie Primärschlammförderung. Der Unterhaltsaufwand war schlagartig kleiner geworden während die Betriebssicherheit rasant anstieg. Da bei der Membranpumpe keine drehenden Teile mit dem Medium in Berührung kommen, ist der Verschleiss kaum wahrnehmbar. Das hat sich bis heute nicht geändert. Die Anlage läuft 7 Tage/Woche.

Als Besonderheit bei diesen Pumpen wurden Klappenventile eingebaut, um auch größere Partikel verstopfungsfrei passieren zu lassen. Im Vergleich zu Kugelventilen können die Klappenventile etwa die doppelten Korngrößen bewältigen. Weiterhin wurden „intelligente“ Pulsationsdämpfer eingebaut, die sich den wechselnden Drücken sofort automatisch anpassen und somit über den gesamten Druckbereich eine optimale Pulsationsdämpfung gewährleisten.

Weiterhin ist in der Anlage seit 2002 eine Abel Hydraulische Membranpumpe Typ HMD-G-20 installiert, die zuverlässig Faulschlamm aus dem Eindicker transportiert (6,5 m3/h gegen max. 12 bar). Dieser wird weiter zur Entwässerung mittels eines Dekanters gepumpt. Pro Jahr werden damit ca. 16.000 – 19.000 m3 Faulschlamm behandelt.

Die Hydraulische Membranpumpe ist doppelt wirkend und mit vorgeformten Membranen ausgestattet. Im Vergleich zur EM-Pumpe besitzt sie zusätzlich eine Hydraulikseite. Damit sind die Membranen druckausgeglichen und so auch für höhere Drücke einsetzbar. Die patentierte Membrankontrolle sorgt zuverlässig für Prozesssicherheit und störungsfreien Betrieb.

Quelle: ABEL GmbH

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