Sauberes Wasser, sichere Zukunft: PFAS zuverlässig mit den neuen Grünbeck-Anlagen entfernen

05.05.2026
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) zählen zu den drängendsten Herausforderungen der modernen Wasseraufbereitung. Aufgrund ihrer extrem stabilen Kohlenstoff-Fluor-Bindung werden sie in der Umwelt praktisch nicht abgebaut und reichern sich über Jahrzehnte hinweg in Böden, Gewässern und schließlich im Trinkwasser an. Als sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ stehen PFAS im Verdacht, gesundheitliche Risiken zu verursachen.
Sauberes Wasser, sichere Zukunft: PFAS zuverlässig mit den neuen Grünbeck-Anlagen entfernen

Die Dreifach-Absorberanlage sorbliQ:LA von Grünbeck: Reihengeschaltete Filterbehälter mit hochselektivem Absorberharz ermöglichen eine verlässliche PFAS-Entfernung bei hoher Betriebssicherheit und optimaler Kapazitätsausnutzung. Weitere Varianten sind auf Anfrage erhältlich. (Bildquelle: Grünbeck AG)

Neue Filtersysteme sorbliQ von Grünbeck
Grünbeck präsentiert auf der IFAT 2026 erstmals eine neue Generation von Filtersystemen zur gezielten PFAS-Entfernung. Die neuen sorbliQ Absorberanlagen wurden speziell für die Anforderungen von Wasserversorgern, Kommunen und Industrie entwickelt und ermöglichen die effektive Absorption sowohl lang- als auch kurzkettiger PFAS-Verbindungen. Damit lassen sich die künftig geltenden EU Grenzwerte dauerhaft unterschreiten und eine konstant hohe Trinkwasserqualität gewährleisten.

Dreifach-Absorberanlage sorbliQ:LA – maximale Effizienz durch Reihenschaltung
Im Mittelpunkt der neuen Produktlinie steht die Dreifach-Absorberanlage sorbliQ:LA in Reihenschaltung. Die Anlage besteht aus drei hintereinandergeschalteten Filterbehältern aus GFK mit seitlichen Befüll- und Entleerungsstutzen. Die Filterfrontverrohrung aus PP ist auf einem eloxierten Aluminiumrahmengestell mit Nivellierfüßen vormontiert. Diese Bauweise ermöglicht eine platzsparende Installation sowie einen wartungsfreundlichen Betrieb.

Eingesetzt wird ein hochselektives Absorberharz mit Trinkwasserzulassung, das sich durch eine besonders hohe Aufnahmekapazität für PFAS auszeichnet. Die Anlage ist für Betriebsdrücke von 2,5 bis 8,0 bar ausgelegt, der Druckverlust bei Nenndurchfluss beträgt rund 1,5 bar. Zulässig sind Wassertemperaturen bis 35°C. Je nach Anlagengröße können Nenndurchflüsse von 10 bis 50 m³/h realisiert werden. Weitere Baureihen sind auf Anfrage verfügbar.

Prinzip MGR Schaltung: Maximale Kapazitätsausnutzung
Die besondere Effizienz der sorbliQ:LA beruht auf der sogenannten MGR Schaltung. Dabei wird das Absorberharz nicht gleichzeitig in allen drei Filterbehältern ersetzt. Erst wenn nach dem zweiten oder dritten Filter ein PFAS-Durchbruch messbar ist, wird das Harz im ersten Filterbehälter ausgetauscht. Der neu befüllte Behälter wird anschließend an die letzte Position der Reihenschaltung versetzt. Dieses Rotationsprinzip sorgt für eine optimale Ausnutzung des Absorbermaterials, verlängert die Standzeiten und reduziert Betriebskosten bei gleichzeitig hoher Verlässlichkeit.

Einhaltung verschärfter Trinkwassergrenzwerte
Die sorbliQ:LA-Anlagen sind für hohe Durchflussleistungen konzipiert und lassen sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Dank der hohen Aufnahmekapazität des Absorberharzes wird eine gleichbleibend hohe Filtrationsleistung erzielt, selbst bei stark belastetem Rohwasser. Auf diese Weise lassen sich die ab 2026 und 2028 geltenden Summengrenzwerte für PFAS im Trinkwasser zuverlässig unterschreiten.

Nachhaltige Wasseraufbereitung für die Welt von morgen
Mit den neuen sorbliQ Filtersystemen verbindet Grünbeck Effizienz, technische Robustheit und nachhaltigen Ressourceneinsatz. Das belastete Absorberharz wird nach dem Austausch fachgerecht entsorgt und thermisch verwertet. Neben der PFAS-Entfernung engagiert sich Grünbeck auch in weiteren Zukunftsfeldern der Wassertechnik – von energieeffizienter Aufbereitung bis hin zu Lösungen für die Wasserstofferzeugung.

Quelle: Grünbeck AG

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