Pumpenverschleißteile aus Polyurethan: Tierisch gut Erstmals Polyurethan-Werkstoff in Fütterungsanlage eingesetzt

13.04.2000

Mannheim. Tausend Schweine warten auf Futter. Werden aggressiv, wenn es zuwenig gibt. Streß tritt auf, macht die Tiere krank und führt zu Ertragsausfällen. Die Lösung: Sensorfütterung rund um die Uhr. Das bedeutet auch erhöhte Anforderungen an die Futtermittelversorgungsanlage. Pumpen müssen äußerst belastbar und widerstandsfähig sein. Die Erich Stallkamp Esta GmbH, Dinklage, setzt dazu erstmalig Formteile aus RC-PUR-KE-Elastomeren, einem Polyurethan(PUR)-System der Rhein Chemie Rheinau GmbH, in der Landwirtschaft ein.

Das Futtergemisch aus rund drei Teilen Wasser und einem Teil Trockenmasse muß vom Ansatz bis zu den Trögen transportiert werden. Dabei bilden Getreidemehl, Tapiokamehl – ein sehr stärkehaltiges Mehl der Wurzelknolle des tropischen Maniokstrauchs – und Mais zusammen mit dem Wasser einen klebrigen Brei. Um diese hochviskose Flüssigkeit zu befördern, wird eine Kreiselpumpe mit 400 Millimeter Innendurchmesser eingesetzt. Auf dem Laufrad der Pumpe angebrachte Schneidmesser verhindern, dass im Pumpeneinlaufbereich Verstopfungen auftreten. Problemverursachendes langfaseriges Material wird durch die extrem harten Stahlmesser zerkleinert und pumpengängig gemacht.

Quelle: Bayer AG

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