Mit „German Engineering“ weltweit präsent

20.06.2005

Die Wilo AG zählt zu den international führenden Systemanbietern für Pumpen und Pumpensysteme und blickt auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr 2004 zurück: Der Konzernumsatz konnte weltweit um 7,2 Prozent von 616,6 Mio. auf 660,8 Mio. Euro gesteigert werden.

Mit „German Engineering“ weltweit präsent

In der Wilo-Fertigung: Dr. T. Schweisfurth, Vorstand Marketing und Vertrieb, Dr. H. D. Elsner, Vorstandsvorsitzender, und J. Perrod, Vorstand Operations, blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2004 zurück (Foto: Wilo AG).

Der EBIT liegt mit 66,0 Mio. Euro bei 10 Prozent des Umsatzes, im Vorjahr waren es noch 7 Prozent. Das Dortmunder Unternehmen vermeldet in Deutschland einen leicht gestiegenen Marktanteil im Stammgeschäft, der Umsatz in Höhe von 156,5 Mio. Euro weist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 6,9 Prozent auf. In Frankreich, dem zweiten großen europäischen Markt des Pumpenspezialisten, erhöhte sich der Umsatz um 8 Prozentpunkte. Im drittgrößten Einzelmarkt Korea lag das Wachstum bei 7,3 Prozent. Eine Steigerung im zweistelligen Prozentbereich verzeichnen die osteuropäischen Märkte: Der Umsatz wuchs hier auf fast 100 Mio. Euro.

„Wir sind in den letzten Jahren immer mehr zu einem internationalen Unternehmen geworden. In unserem Ursprungsstandort Dortmund sind wir nach wie vor verwurzelt,“ betont Vorstandsvorsitzender Dr. Horst D. Elsner. „Das auch heute noch im Ausland geschätzte ‚German Engineering’ ist Teil unserer Identität.“ Weltweit operiert Wilo seit 2005 unter dem deutschen Claim „Pumpen Intelligenz“.

Die Investitionstätigkeit von Wilo hat sich nach dem 2003 erfolgten Zukauf des Hofer Tauchmotor-Pumpenherstellers EMU in 2004 normalisiert und lag bei 24,3 Mio. Euro. Die größte Einzelinvestition war eine Anlage zur Kataphoresebeschichtung am Standort Dortmund mit einem Investitionswert von etwa 2 Mio. Euro. In 2005 sind Investitionen in Höhe von mehr als 30 Mio. geplant, davon 12 Mio. allein in Dortmund.

3.942 Mitarbeiter waren in 2004 insgesamt für das Unternehmen tätig, zwei Prozent mehr als im Vorjahr. In Deutschland liegt die Zahl bei 1.614, davon 931 am Stammsitz in Dortmund. Viel Wert legt Wilo auf die Ausbildung: An den deutschen Standorten Dortmund und Oschersleben waren in 2004 68 Auszubildende beschäftigt. Zumindest für ein Jahr wurden in diesem Jahr alle ausgelernten Azubis übernommen. Auch außerhalb des Unternehmens unterstützt Wilo den Nachwuchs: Im Sanitär- und Heizungsfach, der wichtigsten Kundengruppe des Pumpenher-stellers, zeichnete Wilo wie bereits in den Vorjahren begabte Auszubildende mit einem Förderpreis aus.

Auch für 2005 sind die Aussichten weitgehend positiv. „In Europa erwarten wir ein gemäßigtes Umsatzwachstum, wobei Osteuropa wieder die stärksten Wachstumsraten zeigen wird“ so Elsner. „Der nach wie vor extrem schwache deutsche Bausektor lässt für den deutschen Pumpenmarkt keine Belebung erwarten. In Asien, speziell in China, sind die Umsatzerwartungen grundsätzlich positiv. In den durch den Tsunami geschädigten Gebieten ist allerdings mit einem Rückgang zu rechnen.“ Eine strategische Neuausrichtung hat Wilo bereits zu Beginn des Jahres am nordamerikanischen Markt umgesetzt: EMU-Abwasserpumpen werden seit 2005 über eine neu gegründete Gesellschaft vertrieben statt wie bisher über einen Importeur. Zusätzlich sind für den Vertrieb von Pumpen im Bereich der Gebäudetechnik eine Gesellschaft in Kanada und eine weitere in den USA gegründet worden. Gebündelt werden die Aktivitäten unter dem Dach der Wilo Nordamerika GmbH mit Sitz in Dortmund. Dr. Thomas Schweisfurth, Vorstand Marketing und Vertrieb, stellt fest: „Das Engagement in Nordamerika ist für uns eine Investition in die Zukunft und ein weiterer Schritt zur weltweiten Präsenz der Marke Wilo.“

Quelle: WILO SE

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