Ergebnisse der Generalversammlung der Georg Fischer AG

18.03.2004

An der 108. Generalversammlung der Georg Fischer AG, Schaffhausen, vom 17. März 2004 hiessen die 1.105 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre, welche insgesamt 174.397 Namenaktien vertraten, alle Anträge des Verwaltungsrats inkl. Verzicht auf eine Dividende mit grosser Mehrheit gut.

Dr. Hannes Goetz, seit 1981 Mitglied des Verwaltungsrats, verzichtete aus Altersgründen auf eine Wiederwahl. Alt Bundesrat Flavio Cotti wurde für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren wieder gewählt. Georg Fischer hat die Positionen in den drei Kerngeschäften GF Automotive, GF Piping Systems und GF Machine Tools in einem schwierigen Marktumfeld gehalten oder ausgebaut. Bei vergleichbarem Portfolio (ohne Coperion) erreichte Georg Fischer einen gegenüber Vorjahr praktisch unveränderten Umsatz. GF Automotive konnte den Umsatz entgegen dem Markttrend gar um 11% steigern. Der Konzernbetriebserfolg (EBIT) vor Sonderbelastungen liegt mit CHF 96 Mio. um CHF 2 Mio. über Vorjahr (ohne Coperion). Die Währung hat das Ergebnis um CHF 14 Mio. verschlechtert. Die positive EBIT-Entwicklung bei GF Automotive (+45%) und GF Piping Systems (+36%) kompensierte den Betriebsverlust bei GF Machine Tools, der vor allem auf den konjunktur- und währungsbedingten Umsatzrückgang von 13% zurückzuführen ist.

Das Strukturprogramm zur nachhaltigen Verbesserung der Ertragskraft und zum Abbau der Nettoverschuldung ist in Umsetzung. Einmalige Sonderbelastungen in Höhe von CHF 192 Mio. führten zu einem negativen Konzernergebnis. Georg Fischer rechnet damit, dass ein Teil des Strukturprogramms bereits im laufenden Jahr ertragswirksam wird und für 2004 ein positives Konzernergebnis ausgewiesen werden kann. Die Aktionäre genehmigten den Geschäftsbericht 2003 mit der Jahresrechnung der Georg Fischer AG und der Konzernrechnung per 31. Dezember 2003 und erteilten den verantwortlichen Organen Décharge. Die Generalversammlung hiess insbesondere den Antrag des Verwaltungsrats auf Verwendung des Bilanzverlusts 2003 von CHF 7'564'620 (Vortrag auf neue Rechnung) und den Verzicht auf die Ausschüttung einer Dividende aufgrund des negativen Geschäftsergebnisses gut.

Im Zuge der gestaffelten Wiederwahl der Verwaltungsräte wurde alt Bundesrat Flavio Cotti für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren bestätigt. Nach dem Rücktritt von Dr. Hannes Goetz setzt sich der Verwaltungsrat der Georg Fischer AG wie folgt zusammen: Martin Huber, Präsident; Bruno Hug (neu), Vizepräsident; Dr. Kurt E. Stirnemann, Delegierter; Prof. Dr. Gertrud Höhler, Prof. Dr. Roman Boutellier, Flavio Cotti, Ulrich Graf und Gerold Bührer. Ebenfalls mit Wirkung vom 17. März hat Dr. Roland Abt als Nachfolger von Friedrich Rufer und neues Mitglied der Konzernleitung die Verantwortung für das Finanz- und Rechnungswesen übernommen.

Firmenprofil Georg Fischer - "Adding Quality to People's Lives"

Georg Fischer, Schaffhausen (Schweiz), ist ein internationales Industrieunternehmen mit 13.000 Mitarbeitenden an 200 Standorten in 30 Ländern und erwirtschaftet einen Umsatz von rund CHF 3,3 Mia. Der Konzern leistet einen direkten Beitrag zur Lebensqualität. Die Mobilität der Menschen wächst und mit ihr die Ansprüche an Komfort und Sicherheit im Fahrzeug: GF Automotive ermöglicht mit hoch beanspruchbaren Gussteilen aus Leichtmetall und Eisen den Bau von leichteren Personenwagen und Nutzfahrzeugen. Die zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser wird zu einer zentralen Herausforderung: GF Piping Systems erleichtert weltweit die Versorgung mit Trinkwasser und ermöglicht den sicheren Transport von Flüssigkeiten und Gasen in der Industrie. Die Massenproduktion von Konsumgütern benötigt hohe Präzision und anspruchsvolle Technologien in der Fertigung: GF Machine Tools bietet die Maschinen und Systemlösungen an, mit denen die erforderlichen Formen und Werkzeuge hergestellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Georg Fischer.

Weitere Artikel zum Thema

Watts Industries weiter auf Wachstumskurs

08.09.2023 -

Watts Industries Deutschland hat das vergangene Jahr trotz Energiekrise und teils erheblicher Störungen in den globalen Lieferketten mit starkem Wachstum abgeschlossen. Der Umsatz des Herstellers von Systemlösungen zum Heizen und Kühlen stieg im Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen Prozentbereich und lag bei über 90 Millionen Euro. Aufgrund der positiven Entwicklung blickt Watts optimistisch auf das laufende Jahr: Die Auftragslage ist gut, weitere Investitionen am Standort sind geplant.

Mehr lesen